Post vom Notar

Wow, das ging schnell. Bereits 2 Tage nach dem Notartermin liegen uns die beglaubigten Abschriften des Kaufvertrags und der Grundschuldbestellung vor. Und die Rechnung lag natürlich auch bei. Weniger als unsere Schätzüng. So kann es weiter gehen.

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Die Unterlagen wurden vom Notar in diesem Zug direkt dem Grundbuchamt weiter geleitet. Mal sehen, wann diesbezüglich Post im Briefkasten ist.

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Steife Angelegenheit, so ein Notartermin..

Meine Güte. Wir haben uns so auf den heutigen Tag gefreut. Etwas ganz besonderes. Etwas (höchstwahrscheinlich) einmaliges. Der Notartermin, welcher unseren Grundstückskauf besiegelt und einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg ins Eigneheim.

Die Realität hat uns eingeholt, als der Notar lust- betonungs – und emotionslos in einem unglaublichen Tempo verlas, was uns schon seit einigen Wochen zur Ansicht vorlag. Dann durften wir unterschreiben, uns beglückwünschen lassen und das Notariat verlassen. Wir beide haben uns angesehen und exakt den selben Gedanken geäußert: „Dafür bekommt der gute Mann jetzt so viel Geld von uns??“ Natürlich leistet der Notar mehr als nur zu beweisen, dass er lesen gelernt hat. Aber so nüchtern haben wir es uns nicht vorgestellt.

Tja, so ist das wohl. Unsere Laune trübt das dennoch nicht. JETZT SIND WIR INOFFIZIELL BESITZER EINES BAUGRUNDSTÜCKS !

Architektengespräch, Rückmeldung von Bank und allkauf

Gestern war ein guter Tag: Das Architektengespräch stand auf der Agenda. Der Architekt hat sich für den Nachmittag angekündigt und meinte, wir sollten etwa 3h Zeit einplanen.

Aber zunächst habe ich noch einmal mit Nachdruck bei unserem Finanzberater nach dem Status der Bank gefragt. Und siehe da: Die (zweite) Bank hat die Unterlagen final geprüft und das Darlehen genehmigt. Die Unterlagen zur Grundschuldbestellung werden uns spätestens am Montag vorliegen. Das ist deshalb so wichtig, weil ohne diese Unterlagen der Notartermin am Mittwoch hätte verschoben werden müssen. Sowas nennt man dann wohl just-in-time.

Allkauf hat uns fast zeitgleich die geänderten Unterlagen für den KfW-Antrag zukommen lassen. Hier finden sich nun auch die geplanten 2 Wohneinheiten und der damit verbundene doppelte KfW-Förderkredit.

Nun aber zum Architektengespräch. Nachdem der Architekt bedingt durch den chaotischen Verkehr Rund um Stuttgart und Leonberg eine halbe Stunde verspätet bei uns vor der Tür stand, ging es dafür umso schneller ans Eingemachte. Gestartet sind wir im EG und haben unsere Änderungswünsche Raum für Raum einplanen lassen. Den Grundriss spiegeln,  Fenster ändern, Wände herausnehmen und verschieben. Zur Freude des Architekten hatten wir im Vorfeld eine dreiseitige Liste unserer Fragen und Wünsche erstellt. So sind wir vergleichsweise zügig durchgekommen. Der Architekt machte einen sehr kompetenten Eindruck. Und wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass er uns zu Maßnahmen ermutigte, die wir mit Aufpreis zahlen müssen. Das Gegenteil war der Fall. Die Planung der Garage, wenn die Garage nicht bei allkauf mit beauftragt wurde, müsse er uns mit einigen Hundert EUR berechnen. Daher sollten wir doch lieber direkt mit dem Garagenbauer einen zusätzlichen Bauantrag der Garage erstellen lassen, das würde uns deutlich günstiger kommen. Die Heizungsunterstützung mittels Solaranlage hat er uns ebenfalls ausgeredet, da unrentabel in unserem Fall. Bereits beim Verkaufsgespräch in Fellbach haben wir uns alle bis dato bekannten Sonderwünsche einrechnen lassen. So sollten die gestrigen Änderungen keine großen Mehrkosten bedeuten.

Folgende Punkte haben wir gestern zum Standardgrundriss hinzugeplant:

  • Fenster in verbesserter Schallschutzausführung
  • Fenster im vorgezogenen Flachgiebel geändert, damit hier Rolladen verbaut werden können
  • Bodentiefe Fenester im WZ, zusätzliches Kämpfer in der Küche, zusätzliches festes Fenster im Treppenhaus, größere Fenster im Bad EG, zusätzliche Dachfenster, etc etc.
  • Hebeanlage für das KG (geadanklich bereits eingeplant)
  • Züsätzliche/geänderte Wände (begehbarer Kleiderschrank, gänderte Raumaufteilung im Keller, Entfall einer Wand im OG)
  • Viele große Fenster im KG. Vorgesehen waren hier nur kleine Fenster bzw. Lichtschächte
  • Fenster in Wunschfarbe (für den Keller bedeutet das, dass wir die Fenster selbst besorgen müssen. Der Kellerbauer bietet nur eine weiße Ausführung an)

Jetzt wird es einige Tage dauern, bis die Skizzen des Architekten in den Computer übertragen werden. Diesen Entwurf bekommen wir dann zur Freigabe bzw. um weitere bereits bekannte Details einzuplanen (Durchbrüche für Zentralstaubsaugeranlage und Wäscheabwurf).

Anschließend wurde das Haus auf dem Grundstück platziert. Mein Gott. Ich glaube, wir bauen das größte Haus in der Nachbarschaft! Mit dieser Positionierung kann dann auch das Bodengutachten erstellt werden (die Firma bohrt ja nicht irgendwo auf gut Glück). Sobald das Bodengutachten und die Architektenpläne vorliegen, können und müssen wir uns auf die Suche nach einem Tiefbauer machen. UND: Der KfW-Baubegleiter muss asap mit ins Boot. Also wieder einige ToDos auf der Liste.

 

 

Schlag auf Schlag mit kleinen Rückschlägen

Das Projekt nimmt jetzt doch gewaltig an Fahrt auf. Nachdem die allkauf-Maschinerie nun vollends angelaufen ist, stand gestern und heute das Telefon kaum noch still:

Zunächst meldete sich unser Vertragsarchitekt. Ein kurzes und sehr freundliches Telefonat mit dem Ergebnis: Am 21.Oktober treffen wir uns zu einem ausführlichen Gespräch. Unterlagen müssen wir dazu keine besorgen, das veranlasst der Architekt in Eigenregie. Perfekt. Er hat bereits ein Vermessungsbüro beauftragt, welches unser Gründstück bis zum Architektengespräch vermessen haben will. Das Vermessungsbüro besorgt auch alle notwendigen Unterlagen (Bebauungsplan, Kanalplan, XML/DXF Dateien, Flurkarte). Alles das soll sehr zeitnah passieren, damit dem Architekten nächste Woche alle Daten zur Verfügung stehen.

Keine 2 Minuten später klingelt erneut das Telefon. Das Unternehmen, welches von allkauf mit der Erstellung des Bodengutachtens beauftragt wurde, hatte einige kurze Rückfragen und möchte ebenfalls asap auf unserem Grundstück tätig werden. Bitte gern! (Da das Grundstück offiziell noch nicht unseres ist, haben wir uns dazu mit der Gemeinde abgestimmt – kein Problem)

Heute dann ein weiterer Anruf: Das Vermessungsbüro. Wir müssen möglichst schnell ein Formular bestätigen und zurücksenden – sonst könnte es knapp werden mit der Erstellung der Unterlagen für den Architekten. An uns soll es nicht liegen – das Formular geht heute noch unterschrieben in die elektronische Post.

Heute Abend zu Hause angekommen: Ein Schreiben von allkauf mit der Bestätigung zum KfW-Antrag ‚Energieeffizientes Bauen‘. Ja ist denn heut schon Weihnachten? Wenn’s läuft, dann läuft’s!  Naja, ernüchterung machte sich breit, als ich einige Fehler darin entdeckte. Im Antrag ist nur die Rede von einer Wohneinheit. Wir planten schon von Beginn an mit einer Einliegerwohnung im Keller. Die Heizungsanlage wurde mit einem Gasbrennwertkessel angegeben. Wir werden/müssen jedoch (wie auch an allkauf kommuniziert) Nahwärme beziehen. Auch scheint die Solarkollektorfläche nicht korrekt zu sein, denn hier war immer die Rede von einem dritten Kollektor (aufgrund der 2 Wohneinheiten). Auch finden sich im Antrag exakte Angaben zu den Fensterflächen. Ich habe mein Zweifel, ob die von uns hinzugeplanten Fenster sich hier tatsächlich wiederfinden.. Es gibt also Gesprächsbedarf. Eine Auflistung der offensichtlich falschen Angaben schicken wir heute schon einmal an unsere Kundenbetreuerin und morgen wird direkt hinterher telefoniert. Grundsätzlich stellt sich die Frage: Ist es zeilführend solche Dokumente zu erstellen, bevor die Architektenplanung fertiggestellt ist?

Kurzes Zwischenfazit bis hierhin: allkauf verliert keine Zeit. Das kommt uns sehr entgegen! (Bei dem KfW-Antrag hätte ein wenig mehr Zeit vielleicht nicht geschadet)

Neues von allkauf und der Bank

Es tut sich was! Heute haben wir einen Blick in den aktuellen Status unseres Hauses geworfen – und siehe da: Der Vetrag ist nun vorbehaltsfrei und der Grundstücksnachweis wurde ebenfalls bearbeitet. Ehrlich gesagt hat es etwas länger gedauert als wir zunächst vermutet haben, aber das Ergebnis zählt.

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Uns wurde in Aussicht gestellt, dass sich der Vertragsarchitekt bis zum Ende dieser Woche mit uns in Verbindung setzen wird zwecks Terminvereinbarung. Wir sind gespannt.

Darüber hinaus ist auch die Zusage einer der beiden Banken ins Haus geflattert. Das ging tatsächlich wesentlich schneller als erwartet. Warten wir einmal ab, wie lange die zweite Bank noch für die Prüfung der Unterlagen benötigt.