Architektengespräch, Rückmeldung von Bank und allkauf

Gestern war ein guter Tag: Das Architektengespräch stand auf der Agenda. Der Architekt hat sich für den Nachmittag angekündigt und meinte, wir sollten etwa 3h Zeit einplanen.

Aber zunächst habe ich noch einmal mit Nachdruck bei unserem Finanzberater nach dem Status der Bank gefragt. Und siehe da: Die (zweite) Bank hat die Unterlagen final geprüft und das Darlehen genehmigt. Die Unterlagen zur Grundschuldbestellung werden uns spätestens am Montag vorliegen. Das ist deshalb so wichtig, weil ohne diese Unterlagen der Notartermin am Mittwoch hätte verschoben werden müssen. Sowas nennt man dann wohl just-in-time.

Allkauf hat uns fast zeitgleich die geänderten Unterlagen für den KfW-Antrag zukommen lassen. Hier finden sich nun auch die geplanten 2 Wohneinheiten und der damit verbundene doppelte KfW-Förderkredit.

Nun aber zum Architektengespräch. Nachdem der Architekt bedingt durch den chaotischen Verkehr Rund um Stuttgart und Leonberg eine halbe Stunde verspätet bei uns vor der Tür stand, ging es dafür umso schneller ans Eingemachte. Gestartet sind wir im EG und haben unsere Änderungswünsche Raum für Raum einplanen lassen. Den Grundriss spiegeln,  Fenster ändern, Wände herausnehmen und verschieben. Zur Freude des Architekten hatten wir im Vorfeld eine dreiseitige Liste unserer Fragen und Wünsche erstellt. So sind wir vergleichsweise zügig durchgekommen. Der Architekt machte einen sehr kompetenten Eindruck. Und wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass er uns zu Maßnahmen ermutigte, die wir mit Aufpreis zahlen müssen. Das Gegenteil war der Fall. Die Planung der Garage, wenn die Garage nicht bei allkauf mit beauftragt wurde, müsse er uns mit einigen Hundert EUR berechnen. Daher sollten wir doch lieber direkt mit dem Garagenbauer einen zusätzlichen Bauantrag der Garage erstellen lassen, das würde uns deutlich günstiger kommen. Die Heizungsunterstützung mittels Solaranlage hat er uns ebenfalls ausgeredet, da unrentabel in unserem Fall. Bereits beim Verkaufsgespräch in Fellbach haben wir uns alle bis dato bekannten Sonderwünsche einrechnen lassen. So sollten die gestrigen Änderungen keine großen Mehrkosten bedeuten.

Folgende Punkte haben wir gestern zum Standardgrundriss hinzugeplant:

  • Fenster in verbesserter Schallschutzausführung
  • Fenster im vorgezogenen Flachgiebel geändert, damit hier Rolladen verbaut werden können
  • Bodentiefe Fenester im WZ, zusätzliches Kämpfer in der Küche, zusätzliches festes Fenster im Treppenhaus, größere Fenster im Bad EG, zusätzliche Dachfenster, etc etc.
  • Hebeanlage für das KG (geadanklich bereits eingeplant)
  • Züsätzliche/geänderte Wände (begehbarer Kleiderschrank, gänderte Raumaufteilung im Keller, Entfall einer Wand im OG)
  • Viele große Fenster im KG. Vorgesehen waren hier nur kleine Fenster bzw. Lichtschächte
  • Fenster in Wunschfarbe (für den Keller bedeutet das, dass wir die Fenster selbst besorgen müssen. Der Kellerbauer bietet nur eine weiße Ausführung an)

Jetzt wird es einige Tage dauern, bis die Skizzen des Architekten in den Computer übertragen werden. Diesen Entwurf bekommen wir dann zur Freigabe bzw. um weitere bereits bekannte Details einzuplanen (Durchbrüche für Zentralstaubsaugeranlage und Wäscheabwurf).

Anschließend wurde das Haus auf dem Grundstück platziert. Mein Gott. Ich glaube, wir bauen das größte Haus in der Nachbarschaft! Mit dieser Positionierung kann dann auch das Bodengutachten erstellt werden (die Firma bohrt ja nicht irgendwo auf gut Glück). Sobald das Bodengutachten und die Architektenpläne vorliegen, können und müssen wir uns auf die Suche nach einem Tiefbauer machen. UND: Der KfW-Baubegleiter muss asap mit ins Boot. Also wieder einige ToDos auf der Liste.

 

 

Werbeanzeigen

2 Gedanken zu “Architektengespräch, Rückmeldung von Bank und allkauf

  1. Sandra Hartmann Oktober 22, 2016 / 3:17 pm

    Hallo ihr zwei, habe euren Blog gelesen. Wie habt ihr in der Region einen Bauplatz gefunden? Lg

    Gefällt mir

    • blogbautagebuch Oktober 23, 2016 / 6:02 am

      Hallo! Sprichst du von der Region Stuttgart/Leonberg oder da, wo wir unseren Bauplatz tatsächlich gefunden haben?
      Grundsätzlich nicht ganz leicht. In den einschlägigen Portalen findet man nicht besonders viel.
      Wir waren sehr erfolgreich, indem wir direkt bei Gemeinden nachgefragt haben. Einige freie Plätze findet man auch, wenn man durch Neubaugebiete fährt – dort stehen manchmal Schilder auf freien Bauplätzen..
      Das wichtigste: Geduld haben, aktiv sein und viele Kilometer fahren 🙂

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s