Die ersten Umzugskisten sind gepackt

Kleiner Scherz zum Jahresausklang.

Obwohl es sich dabei eigentlich doch nicht nur um Ironie handelt: Die von meiner Frau in Umzugskartons verpackte Weihnachtsdeko wird tatsächlich erst wieder in unserem neuen Haus ausgepackt werden. Ein gutes Gefühl. Denn das nächste Weihnachten werden wir im Eigenheim feiern. Ganz sicher!

2017

Wir wünschen allen einen guten Start in das Jahr 2017. Mit viel Gesundheit, wenig Stress und den zahlreichen Bauherren keine bösen Überraschungen und Zeitverzüge!

Lisa & Björn

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Weihnachtswunder reloaded

Pünktlich zum 24.12. lagen die Bauantragsunterlagen in unserem Briefkasten.

Drei Ausfertigungen des Bauantrags zur Weiterleitung an das zuständige Bauaumt. Zwei Entwässerungsanträge, ebenfalls beim Bauamt einzureichen.

Eine Ausfertigung für unsere Akten und eine letzte für den Architekten. Und alle müssen selbstverständlich unterschrieben werden. Gezählt haben wir nicht, aber es waren sicherlich über 50 Unterschriften. Das haben wir in aller Ruhe nach dem Weihnachtsfeiertagen erledigt. Da das Bauamt zwischen Weihnachten und Neujahr ohnehin nicht besetzt ist, haben wir uns ausnahmsweise viel Zeit nehmen können.

Nun sind alle Unterlagen auf dem Postweg. Ab dem 02.01. wird das Bauamt also den Antrag bearbeiten können. Parallel dazu wird die technische Prüfung bei allkauf angestoßen. Hoffentlich gibt es dieses Mal keine zeitraubenden Überraschungen.

 

Weihnachtswunder

Ist das zu fassen? Heute rief der Architekt an. Im Gepäck hatte er gute Neuigkeiten!

Nachdem ich von unserer Kundenbetreuerin die Info erhalten hatte, dass die Sonderanfrage bzgl. unserer Wärmeübergabestation noch immer allkauf-intern in Klärung sei, habe ich die Hoffnung völlig verloren, dass in diesem Jahr überhaupt noch irgendetwas passiert.

Doch heute klingelte das Telefon. Der Architket teilte uns mit, dass allkauf tatsächlich einen Fehler gemacht hat und die Sonderanfrage nun exakt so abgesegnet wurde, wie ich es vor 4 Wochen gefordert hatte. Es wäre sicher zielführender gewesen, wenn ich direkt mit einem Entscheidungsträger in der Technikabteilung hätte sprechen können. Aber das schließt allkauf kategorisch aus. Kann ich aber auch verstehen. Wenn dort jeder Kunde direkt meint mit der Technikabteilung sprechen zu wollen, kommen die ‚Experten‘ ihrem Job wohl überhaupt nicht mehr nach. Trotzdem ärgerlich, dass jetzt 4 Wochen ins Land gegangen sind um genau dort zu enden wo wir gestartet sind. EGAL, das Ergebnis zählt. Jetzt kann der Architekt endlich den Bauantrag fertigstellen.

Offiziell hinter Plan

Unser Ziel war Anfang Dezember den Bauantrag einzureichen. Laut Aussage unserer neuen Nachbarn benötigt das hiesige Bauamt etwa 3-4 Wochen, um den Antrag zu bearbeiten. Somit hätte die Baugenehmigung mit viel Glück noch Ende 2016 vorgelegen..

Heute schreiben wir den 18.Dezember und es ist noch kein Bauantrag vom Architekten bei uns eingegangen. Laut Aussage des Architekten ist allkauf ihm noch immer eine Antwort auf die geänderte Sonderanfrage (Hausübergabestation) schuldig. Als ich vorgestern mit unserer Kundenbetreuerin sprach, wusste diese nichts von einer ausstehenden Anfrage. Sie versprach mir sich in der allkauf-Technikabteilung schlau zu machen. Wir werden kommende Woche telefonieren.

Nun können wir davon ausgehen, dass uns die Baugenehmigung frühestens Ende Januar 2017 vorliegen wird. Was bedeutet das? Erst einmal gar nichts. Über den Winter haben wir (gezwungenermaßen) einen Zeitpuffer. Keiner der angefragten Tiefbauer hält es für eine gute Idee mit den Erdarbeiten zu beginnen, solange die Frostgefahr so hoch ist.

Viel entscheidender als der Baubeginn ist der allkauf-Zeitplan. Mit dem fertigen Bauantrag beginnt die finale technische Prüfung. Diese Prüfung (und einige weitere Voraussetzungen) sind erforderlich, bevor das Haus in die Produktionsplanung aufgenommen wird. Das bedeutet also, dass sich der mögliche Stelltermin nach hinten schieben kann. Der gesamte Produktionsprozess wird von allkauf mit 10-15 Wochen angegeben. Möglicher Zeitraum für den Stelltermin wäre aktuell somit Mitte März bis Mitte April 2017. Best case.

Grunderwerbsteuer

Stempel - FinanzamtExakt 6 Wochen nach dem Notartermin flattert nun auch der Bescheid des Finanzamts ins Haus. In Baden-Württemberg fällt beim Grundstückskauf bekanntlich eine Grunderwerbsteuer in Höhe von 5% des Kaufpreises an. Vorab hatte das Finanzamt bereits eine Kopie des geschlossenen Hausvertrages angefordert. Ich nehme an, dass geprüft werden sollte, ob wir tatsächlich nur das Grundstück gekauft haben, oder ob das Grundstück als  Bestandteil eines Vertrages mit einem Bauträger ‚gekauft‘ wurde.

Nun haben wir vier Wochen Zeit die Rechnung zu bezahlen. Aber natürlich ist es in unserem Interesse dies möglichst zeitnah zu erledigen. Denn: Ohne die daraufhin vom Finanzamt ausgestellte Unbedenklichkeitserklärung erfolgt auch keine Eintragung im Grundbuch.

Ortstermin mit dem ersten Tiefbauer

Um sich ein Bild zu verschaffen, hat einer der angefragten Tiefbauer um einen kurzen Termin an unserem Grundstück gebeten. Also haben wir uns samstags kurzentschlossen verabredet.

Bewaffnet mit allen Plänen, dem Bodengutachten und sonst allen Unterlagen, die nur im entferntesten relevant sein könnten, zum Bauplatz, wo der Tiefbauer schon wartete. 20 Minuten später haben wir weitestgehend alles besprochen und warten nun auf einen Kostenvoranschlag. Das ist wahrscheinlich der am wenigsten fundierte Posten in unserer Finanzplanung. Denn die Einflussfaktoren sind hier derart speziell, dass eine Schätzung sehr schwer fällt. Da sind wir mal gespannt, welche Summe unter dem Strich stehen wird 🙂

Was positiv aufgefallen ist: Wir können gern und jederzeit mit anpacken. Beim Verlegen der Abwasserrohre zum Beispiel. Es soll ja auch Unternehmen geben, die dem Bauherren nicht allzu gern Einblick in ihre Arbeitsweise gewähren. Und Geld kann so natürlich nebenbei auch gespart werden.

good bye, Kniestock..

..wir werden dich sicher sehr vermissen.

Galgenhumor nennt man so etwas übrigens.

Heute Morgen erhielten wir eine Mail vom Architekten mit den Betreff „Bauantrag“. Juhu – gute Neuigkeiten. FALSCH!

Dem Architekten ist bei der Erstellung des Bauantrags aufgefallen, dass unser DG laut Landesbauordnung Baden-Württemberg als Vollgeschoss gilt und somit nicht mit dem bestehenden Bebauungsplan zu vereinbaren ist. Erlaubt ist nur ein Vollgeschoss.

Ich kann mich noch daran erinnern als wäre es gestern gewesen. Als wir mit dem Architekten bei uns zu Hause am Tisch saßen und ich bei der Planung des Dachgeschosses und des damit verbundenen Kniestocks fragte (ich glaube es war meine erste oder zweite Frage): „Passt das denn auch mit dem Bebauungsplan zusammen im Hinblick auf die Flächenberechnung?… Antwort: „Ja, sicher, der Kniestock macht keine Probleme“. Um es einmal diplomatisch auszudrücken: Wer seinen Beruf schon einige Jahre ausführt, der sollte ein gewisses Maß an Erfahrung haben. Oder die Antwort nach einer eingehenden Prüfung/Berechnung nachreichen. Aber vorschnelle, falsche Antworten..

Laut LBO darf im DG bei max. 75% der EG Grundfläche eine Höhe (gemessen Rohfußboden bis Dachhaut) von 2,30m vorliegen. Schuld ist wohl unser vorgezogener Flachgiebel.

Was sollen wir machen – Schuld hat hier niemand (außer der vorgezogene Flachgiebel) – aber enttäuscht sind wir natürlich schon. Hätte man früher wissen können. Selbst haben wir auch nicht nachgerechnet. ALSO: Der Kniestock wird jetzt gezwungenermaßen um 30cm auf eine Höhe von 1,20m reduziert.