Baustellengespräch

Heute Morgen waren wir mit dem Kellerbauer und dem Tiefbauer verabredet. Wir haben uns direkt am Grundstück getroffen. Bei den aktuellen Temperaturen von -6°C nicht die angenehmste Location für einen Termin. Aber Hausbau tut auch mal weh. Der Kellerbauer war schon vor Ort und hat Bilder gemacht. Einen Kranstellplatz müssen wir nicht herstellen lassen – ebensowenig wird eine Absperrung der Straße notwendig sein. Gute Neuigkeiten. Dann trudelte auch der Tiefbauer ein.

Der Tiefbauer hat vor allem Informationen bezüglich der Ausführung der Erarbeiten mitgenommen. Es wird eine 15cm starke Schotterschicht eingebracht. Darüber 5cm Split. Split deshalb, da sich so eine glattere Oberfläche herstellen lässt, auf der dann die Perimeterdämmung der Bodenplatte sauber verlegt werden kann. Weitere Hinweise gab es zu den notwendigen Arbeitsräumen und dem Graben für die Versorgungsleitungen. Nach knapp 30 Minuten war der Tiefbauer mit Informationen versorgt und flüchtete in sein warmes Auto zurück. Neid machte sich breit.

Mit dem Kellerbauer habe ich dann alles weitere besprochen. Da der Keller nur halbseitig im Erdreich steht, wird an der freiliegenden Seite eine zusätzliche Frostschürze notwendig. Die ersten Mehrkosten. Allerings nicht überraschend (darauf wurde schon im Bodengutachten hingewiesen). Weitere Mehrkosten entstehen durch die Unterputzverlegung der Elektroleitungen. Das hatten wir auch von Anfang an auf der Liste – somit ebenfalls keine Überraschung. 16 endlose Seiten Protokoll sind wir durchgegangen und das Unterschreiben fiel aufgrund steifgefrorener Finger immer schwerer. Nach knapp 2,5 Stunden hatte das Bibbern dann ein Ende. Fazit: Glatthaar hat einen durchweg positiven und professionellen Eindruck hinterlassen. Nun warten  wir auf das aktualisierte Angebot des Tiefbauunternehmens und werden uns dieses Wochenende etwas entspannen bevor es am Montag auf die 420km lange Reise nach Heinsberg zur Bemusterung geht.

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8 Gedanken zu “Baustellengespräch

  1. Natascha Januar 27, 2017 / 6:34 pm

    Hallo 🙂

    Ich verfolge euren Blog schon eine Weile, ihr seid ca. 2 Monate mit allem vor uns daher interessiert mich immer sehr wie ihr so voran kommt.

    Eine Frage hab ich, bringt ihr viel Eigenleistung mit rein oder habt ihr die Ausbaupakete von Allkauf genommen?

    Ich drücke die Daumen das alles gut läuft und die Baugenehmigung früher als geplant kommt!

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    • blogbautagebuch Januar 27, 2017 / 6:39 pm

      Hi Natascha,
      der größte Teil unseres Eigenkapitals besteht aus Eigenleistung. Wir haben die Ausbaupakete von allkauf inklusive, einige Dienstleistungspakete haben wir rausnehmen lassen. Dämmung, Trockenbau, Spachteln, Bodenbeläge und Wände machen wir selbst.

      Vielen Dank, das hoffen wir auch.

      Baut ihr auch mit allkauf?

      Gruß, Björn

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      • Natascha Januar 30, 2017 / 11:55 am

        Ja wir bauen auch mit allkauf. Warten aktuell darauf, dass sich der Architekt meldet. Hoffen darauf das er das diese Woche tut. Wir werden außer Bodenbeläge und Wände alles machen lassen. Ich bin gespannt wie gut das klappt 😉 Hab aktuell auch noch keinen Überblick darüber, was wir machen müssen und was gemacht wird.

        Euch weiterhin viel Geduld, bin gespannt wie es weiter geht 🙂

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  2. Stefan Januar 28, 2017 / 2:09 pm

    Hallo

    Uns geht es ebenso.
    Wir haben den Bauantrag erst gestern eingereicht und sind daher auch knapp hinter euch mit der Planung. Daher ist dieser Blog sehr interessant für uns.
    Wir bauen ebenfalls mit Allkauf.

    Liebe Grüße
    Stefan und Nadja

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    • Stefan Januar 29, 2017 / 2:45 pm

      Ja genau,
      Ich nutze die Zeit jetzt auch einen passenden Tiefbauer zu finden und beantrage die ganzen Anschlüsse bei den Versorgern.

      Gruß Stefan

      Gefällt 1 Person

  3. Patrick März 3, 2017 / 1:14 pm

    Hallo
    haben auch grade erst den Bauantrag eingereicht, bis hier her war es auch ein sehr langer und schwerer Weg. Sind schon seid 3 Monaten in den Bereitstellungszinsen drin, was nicht gerade wenig ist.

    Ich finde euren Blog sehr Interessant. (Sehr viele Informationen)

    Die Anträge für die Hausanschlüsse haben wir alle fertig gemacht und muss nur noch zu Post gebracht werden^^.

    Sind gerade auf der suche nach einem Tiefbauer. Habe 3 Angebot seid 3 Tagen raus, bis jetzt aber ohne Rückantwort. Wie ich sehe hat der Kellerbauer/Bodenplatten leger sich ja früh gemeldet. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich bei der Angebotsanfrage alles relevante reingeschrieben habe.

    Habe da nur reingeschrieben
    – Auffüllen des Grundstückes wie im Bauantrag beschrieben
    – Entwässerung wie im Bauantrag beschrieben
    – Fundament Streifen für eine Doppelgarage ca. 6 x 6 Meter.
    und den Bauantrag im Anhang eingefügt.

    hoffe das reicht aus.

    Den graben für die Versorgungsleitung ist bei uns auch mit eigen Regie. Wisst ihr ob der Tiefbauer das direkt mit machen sollte, oder werden die Anschlüsse erst viel später gelegt.

    Nette Grüsse
    Patrick

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    • blogbautagebuch März 3, 2017 / 1:57 pm

      Hey Patrick, schau mal im Blog
      https://blogbautagebuch.wordpress.com/2016/11/27/hausaufgaben/
      da habe ich alles aufgelistet, was wir damals bei den Tiefbauern angefragt hatten.

      Manche Tiefbauer lassen sich viiiieeel Zeit. Ich warte teilweise immer noch auf Antwort nach fast 3 Monaten.. Aber wie du ja vielleicht gelesen hast: Es gibt auch welche, die sich innerhalb weniger Tage mit einem Angebot zurückmelden.

      Meist bekommt man ein Pauschalangebot, was eigentlich alle relevanten Posten enthält. Hier musst du dann selbst rechnen. Oft werden hier Kosten für 1m³ Aushub oder 1m Leitungsgraben angegeben.

      Zu den Anschlüssen: Unser Tiefbauer wird den Graben für alle Versorgungsleitungen herstellen und wieder verfüllen. Den Kanalanschluss wird er komplett machen. Alle weiteren Anschlüsse werden ja durch die Versorger selbst hergestellt.
      Perfekt ist natürlich, wenn man es schafft die Versorger so zu koordinieren, dass der Graben 1x ausgehoben, alle Anschlüsse hergestellt und dann wieder verfüllt wird.

      Hängt aber natürlich davon ab, ob/wann ihr Baustrom/Bauwasser braucht. Bauwasser/Strom muss ja bei der Erstellung von Keller/Bodenplatte vorhanden sein. Wenn es die Arbeiten nicht beeinträchtigt, kann der Graben währenddessen offen bleiben und ihr verfüllt erst, wenn die ‚echten‘ Anschlüsse gelegt werden. Das ist aber stark abhängig von eurem Haus/Grundstück/Lage der Leitungen..

      Gruß,
      Björn

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