Teilerfolg Kaufpreissicherstellung

Bereits heute hat sich die zuständige Sachbearbeiterin von allkauf in Sachen Kaufpreissicherstellung zurück gemeldet. PER E-MAIL! Normalerweise wartet man immer einige Tage auf Antwort, die ausnahmslos auf dem Postweg kommt. Manche Mitarbeiter in der allkauf Zentrale scheinen sich doch mit den Kommunikationswegen des aktuellen Jahrhunderts vorsichtig vertraut gemacht zu haben. Das werde ich in jedem Fall lobend in meiner Antwort-Mail erwähnen!

Sie hat das Formular geprüft und hat nichts daran auszusetzen. Bis auf die zu geringe Projektsumme natürlich. Das ist doch schon mal sehr gut. Dann könnte es ja doch noch was werden mit der Abtretung, ohne dass es zu einem Nervenzusammenbruch oder zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung kommt.

Wie gestern bereits geschrieben, hat die Bank nun die aktuell zu berücksichtigende Summe inkl. der dazugehörigen Dokumente vorliegen. Mal sehen, wann wir Post im Briefkasten haben. Wäre ja zu schön, wenn wir noch im Februar einen Haken an das Thema machen könnten.

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Wasser-Antrag und Kaufpreissicherstellung #2

Nachdem am Donnerstag unser Antrag auf Wasserversorgung offiziell als vermisst gemeldet wurde, haben wir nicht lang gewartet und einen neuen Antrag ausgefüllt. Dieser war dann bereits am Freitag Morgen wieder auf dem Postweg. Wenige Stunden später fanden wir dann das versprochene Angebot der Stadtwerke Heilbronn im Briefkasten. Dort weiß scheinbar die linke Hand nicht was die rechte tut.. Egal – das Ergebnis zählt: Wir haben nun was wir brauchen – vielleicht auch bald in zweifacher Ausführung 🙂 Erfreulich sind in jedem Fall die dort genannten Kosten. Insgesamt wurden für die Herstellung der Wasserversorgung netto 584,00 EUR geschätzt. Der Aufwand hält sich aber auch in Grenzen. Die Leitung liegt bereits bis auf unser Grundstück. Der Rohrgraben wird von unserem Tiefbauer erstellt. Es geht also wirklich nur um das Verlegen der ca. 6m langen Leitung und das Setzen des Wasserzählers.

Auch die von der Bank nachgeforderten Dokumente haben wir alle besorgen können und sofort weitergeleitet. Da sich zwischen der damals angestoßenen Kaufpreissicherstellung und heute die Projektsumme noch etwas verändert hat und die Bank offensichtlich nur den Betrag abtritt, welcher explizit von allkauf ausgewiesen wird, haben wir noch einmal diverse Dokumente (natürlich in zweifelsfrei leserlicher Form) eingescannt und per Mail an die Bank geschickt. Mit der Bitte eine aktualisierte KPS zu erstellen. Wer weiß, wie oft wir dieses Prozedere wiederholen müssen. Aber das soll nicht mein Problem sein. Wäre es nach mir gegangen, hätte die initiale KPS weiterhin Gültigkeit gehabt. So darf die Bank sicher noch einige Male nachbessern, sollte sich die Projektsumme noch einmal ändern.

Aprilscherz im Februar

Die Kaufpreissicherstellung auf dem Formblatt von allkauf wurde von der Bank nicht anerkannt. Nicht wirklich verwunderlich. Immerhin hat die Bank ein eigenes Formular mitgeschickt, welches bei allkauf eingereicht werden kann. So weit so gut. Die Projektsumme entspricht aber natürlich nicht der Summe, die wir angegeben hatten, sondern wurde von der Bank auf Grundlage der letzten allkauf Unterlagen centgenau eingetragen. Was denkt die Bank eigentlich? Dass wir nur aus einer Laune heraus dort irgendeine Zahl eintragen? Wie bereits im Blog geschrieben, haben wir einen kleinen Puffer vorgesehen, da bereits absehbar war, dass durch Bemusterung und Kellerbauer-Gespräch noch einige Kosten hinzukommen würden. Somit taugt die ausgestellte Abtretung nur noch zum Einwickeln von Fisch. Wir haben sie dennoch an allkauf geschickt, damit allkauf uns wenigstens schon einmal bestätigen kann, dass die Abtretung i.O. ist (abgesehen von der dort angegebenen Summe).

Auf der Abtretung wurde noch darauf hingewiesen, dass die Abtretung erst zustande kommt, wenn alle Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind. Bitte was? Was fehlt denn noch? Mehrmals habe ich mich rückversichert, dass nun alle Unterlagen vorliegen. Zu dem Thema habe ich sofort die Bank angerufen. Meine Güte, musste ich mich zusammenreißen, dass ich den Sachbearbeiter nicht als kleinkariertes Ar!“%)§ beschimpfe.. Die Bank besteht darauf, dass ich verschiedene Dokumente erneut einreiche. Und zwar diesmal so, „dass man sie lesen kann“. Beispiel: Eines der Dokumente wurde etwas unglücklich kopiert/gedruckt, sodass am linken Rand die ersten Buchstaben halb verschwunden sind und es so völlig unmöglich ist den Inhalt des Dokuments zweifelsfrei zu erfassen. Aufepasst: Ratespiel! „_ärmeschutzverglasung“ und einige Zeilen tiefer „_achziegel“. Ich bin zwar laut geworden, aber ich glaube (oder hoffe zumindest) ich bin dennoch sachlich geblieben. Und natürlich reiche ich die Unterlagen sehr, sehr gerne nach. Das Dokument stammt aus der Feder unseres Verkaufsberaters im Musterhaus Fellbach. Dieser hat sich köstlich über die Geschichte amüsiert und sich bereit erklärt notfalls mit einem Filzstift die fehlenden halben Buchstaben zu ergänzen. Vielen Dank Herr N., ich freue mich schon darauf, wenn wir beim Richtfest mit einem Bier in der Hand über solche Schikanen lachen können.

Und weil der Tag so zauberhaft begonnen hat, habe ich in meiner Telefonierlaune auch direkt bei den Stadtwerken Heilbronn angerufen, um zu fragen, wie es denn mit dem versprochenen Angebot aussieht. Tja, mein Antrag zur Wasserversorgung ist nicht auffindbar. Natürlich opfere ich gern meinen Feierabend, um noch einmal alle Zeichnungen, Flurkarten und Lagepläne in mehrfacher Ausfertigung zu drucken und zusammen mit einem neu ausgefüllten Antrag Richtung Heilbronn zu schicken. Diesmal lasse ich mir nicht einen Monat Zeit um nach dem Stand der Dinge zu fragen.

Was bin ich doch für ein Glückspilz, dass das Landratsamt ohnehin so ewig braucht um die Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren zu bearbeiten. Sonst würden solche Zwischenfälle sicher zu schlechterer Laune führen.