Aprilscherz im Februar

Die Kaufpreissicherstellung auf dem Formblatt von allkauf wurde von der Bank nicht anerkannt. Nicht wirklich verwunderlich. Immerhin hat die Bank ein eigenes Formular mitgeschickt, welches bei allkauf eingereicht werden kann. So weit so gut. Die Projektsumme entspricht aber natürlich nicht der Summe, die wir angegeben hatten, sondern wurde von der Bank auf Grundlage der letzten allkauf Unterlagen centgenau eingetragen. Was denkt die Bank eigentlich? Dass wir nur aus einer Laune heraus dort irgendeine Zahl eintragen? Wie bereits im Blog geschrieben, haben wir einen kleinen Puffer vorgesehen, da bereits absehbar war, dass durch Bemusterung und Kellerbauer-Gespräch noch einige Kosten hinzukommen würden. Somit taugt die ausgestellte Abtretung nur noch zum Einwickeln von Fisch. Wir haben sie dennoch an allkauf geschickt, damit allkauf uns wenigstens schon einmal bestätigen kann, dass die Abtretung i.O. ist (abgesehen von der dort angegebenen Summe).

Auf der Abtretung wurde noch darauf hingewiesen, dass die Abtretung erst zustande kommt, wenn alle Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind. Bitte was? Was fehlt denn noch? Mehrmals habe ich mich rückversichert, dass nun alle Unterlagen vorliegen. Zu dem Thema habe ich sofort die Bank angerufen. Meine Güte, musste ich mich zusammenreißen, dass ich den Sachbearbeiter nicht als kleinkariertes Ar!“%)§ beschimpfe.. Die Bank besteht darauf, dass ich verschiedene Dokumente erneut einreiche. Und zwar diesmal so, „dass man sie lesen kann“. Beispiel: Eines der Dokumente wurde etwas unglücklich kopiert/gedruckt, sodass am linken Rand die ersten Buchstaben halb verschwunden sind und es so völlig unmöglich ist den Inhalt des Dokuments zweifelsfrei zu erfassen. Aufepasst: Ratespiel! „_ärmeschutzverglasung“ und einige Zeilen tiefer „_achziegel“. Ich bin zwar laut geworden, aber ich glaube (oder hoffe zumindest) ich bin dennoch sachlich geblieben. Und natürlich reiche ich die Unterlagen sehr, sehr gerne nach. Das Dokument stammt aus der Feder unseres Verkaufsberaters im Musterhaus Fellbach. Dieser hat sich köstlich über die Geschichte amüsiert und sich bereit erklärt notfalls mit einem Filzstift die fehlenden halben Buchstaben zu ergänzen. Vielen Dank Herr N., ich freue mich schon darauf, wenn wir beim Richtfest mit einem Bier in der Hand über solche Schikanen lachen können.

Und weil der Tag so zauberhaft begonnen hat, habe ich in meiner Telefonierlaune auch direkt bei den Stadtwerken Heilbronn angerufen, um zu fragen, wie es denn mit dem versprochenen Angebot aussieht. Tja, mein Antrag zur Wasserversorgung ist nicht auffindbar. Natürlich opfere ich gern meinen Feierabend, um noch einmal alle Zeichnungen, Flurkarten und Lagepläne in mehrfacher Ausfertigung zu drucken und zusammen mit einem neu ausgefüllten Antrag Richtung Heilbronn zu schicken. Diesmal lasse ich mir nicht einen Monat Zeit um nach dem Stand der Dinge zu fragen.

Was bin ich doch für ein Glückspilz, dass das Landratsamt ohnehin so ewig braucht um die Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren zu bearbeiten. Sonst würden solche Zwischenfälle sicher zu schlechterer Laune führen.

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