Dämmstoffe und Probeparken

Schon seit einigen Monaten beschäftigten wir uns mit dem Thema Kellerdämmung. Viel gelesen, viel telefoniert und noch mehr Preise verglichen. Der Energieberater schreibt eine Mindeststätke von 140mm vor. Die Wärmeleitgruppe (WLG) sollte mindestens WLG041 entsprechen. Das waren auch schon die technischen Vorgaben. Der Dämmstoff nennt sich XPS, ein extrudierter Polystyrol Hartschaum. Hersteller gibt es einige. Die Materialeigenschaften sind im Großen und Ganzen überall gleich. Abweichungen gibt es bei der Wärmeleitfähigkeit bzw. dem Dämmwert. Schätzungsweise 15-20 verschiedene Baustoff-Großhändler haben wir verglichen. Die Überraschung: OBI war am günstigsten. Bei einer zu dämmenden Fläche von ca. 120m² machen 4 EUR/m² Preisdifferenz schnell 500 EUR aus. Und die Daten passen: Mit WLG036 erzielen wir sogar eine noch höhere Dämmwirkung als gefordert. Das Material wird kostenfrei direkt vom Hersteller zum Wunschtermin auf die Baustelle geliefert. Also wurden direkt Nägel mit Köpfen gemacht: Auftrag unterschrieben und die Hälfte angezahlt. Erledigt. Das war die gute Tat für den Samstag.

Und was macht man mit dem zweiten freien Tag des Wochenendes? Garagen gucken.
Nicht weit von uns gibt es eine Ausstellung mit Fertiggaragen, Pflasterböden und sonstigen Gartenutensilien. In unserem Bauantrag wurden nur PKW Stellplätze vorgeshen. Eine Genehmigung für die Garage war nicht Teil des Antrags. Wie kürzlich erwähnt, werden wir einen Änderungsantrag stellen, um die Geländeauffüllungen genehmigen zu lassen. In diesem Zug soll auch die Garage genehmigt werden. Aber dazu sollte man auch wissen wie groß die Garage werden soll.
Unsere Grobplanung sah so aus: Großraum/Doppelgarage (ca. 6x6m) mit einem großen (mind. 5m breiten) Sektionaltor.
Wirklich genial an dieser Ausstellung: Man kann sein Auto Probe-Parken. (Das Tor auf dem Bild hat eine Breite von 5,50m, die gesamte Garage ist 7m breit und 6m tief)

Garage_02

So haben wir uns dann auch recht schnell entscheiden können. Mit 6m Breite könnten wir gut leben (6,50 wären schöner – müssen wir einmal anfragen). Die Länge sollte allerdings 7m betragen. So bleibt zwischen Auto und der unverzichtbaren Werkbank auch noch genügend Platz zum Durchgehen.
Um ein Gefühl zu bekommen: Die beiden Bilder verdeutlichen den Unterschied zwischen einer 6m und einer 6,50m tiefen Garage.

Garage_01Garage_06

Dann gab es noch Bodenbeläge zu bestaunen – aber das Thema steht noch weit, weit hinten an. Hier trotzdem einige Impressionen:

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8 Gedanken zu “Dämmstoffe und Probeparken

  1. Stefan Mai 14, 2017 / 8:00 pm

    Hallo Björn,
    Das Thema Garage hat mich auch eine lange Zeit beschäftigt, vor allem die Wahl der Bauweise.
    Letztendlich ist es jetzt eine Garage in Holzständerbauweise geworden. Diese Bauart ist bei den Garagen anscheinend noch nicht so weit verbreitet. Doch ich dachte mir, da das Haus auch in dieser Bauweise gefertigt wird, warum sollte ich mir dann einen Betonklotz neben das Haus stellen. Gekauft haben wir jetzt eine Garage in den Maßen 6*9m bei der Firma „Fink Garage“.
    Vielleicht ist das auch etwas für euch.

    Liebe Grüße

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    • blogbautagebuch Mai 14, 2017 / 8:30 pm

      Hey Stefan. Ich favorisiere auch die Holzvariante.
      Danke für den Tipp, ich werde diese Woche mal ein Paar Anfragen starten.

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      • Stefan Mai 15, 2017 / 12:38 pm

        Okay,
        Wie gesagt, Fink kann ich vom telefonischen Kontakt usw. sehr empfehlen.
        Nette Leute dort. Bei IMM Garagen habe ich schlechte Erfahrungen mit deren Verkaufsstrategie gemacht.

        Sonst hatte ich glaube ich keine Anfragen für Holzgaragen gemacht.

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      • blogbautagebuch Mai 15, 2017 / 7:06 pm

        Ich habe heute mal eine Anfrage Richtung Fink verschickt. Mal abwarten. Ich habe schon seit ein paar Monaten ein Angebot von SystemBox Garagen vorliegen. Hattest du die auch auf dem Zettel?

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      • Stefan Mai 15, 2017 / 8:15 pm

        Also von Systembox hatte ich auch ein Angebot vorliegen.
        Du hast aber sicher, wie ich auch, das Internet nach Erfahrungen durchforstet.
        Bei Systembox Garagen ließt man des öfteren von Problemen mit dem Subunternehmer für den Aufbau und/ oder der Qualität. Das Problem hierbei ist, dass du den Aufbau selbst bei dem Subunternehmer beauftragst. Somit hast du das Problem, sollte was nicht in Ordnung sein, das die beiden Unternehmen sich die Schuld sich gegenseitig zuschieben, aber keiner dafür grade stehen will. Dieses Problem habe ich bei Fink auch angesprochen. Der Unterschied ist aber, dass du hier den Aufbau über Fink Garagen selbst beauftragst. Entweder bauen Sie dann selbst auf, oder SIe beauftragen einen Subunternehmer. Sollte es Probleme geben, so hast du aber immer einen Ansprechpartner, nämlich die Firma Fink. Für die Montage bezahlst du bei Fink für Großraumgaragen 20% der Auftragssumme. Bei Systembox wären es bei mir ca. 17% gewesen. Bei Fink habe ich im Standard eine Dachlast von 275 kg/m² / bei Systembox Garagen nur 125 kg/m² (Blechdach oder Iso-Massiv)…. Dies sagt in meine Augen schon einiges über die Unterschiede der Bauweise aus. Bei Fink wurde mir gesagt, dass ich mir die Kosten für die Dachbegrünung sparen kann. Im Standard ist die Dachlast schon so hoch, das man das Dach bedenkenlos mit Schotter befüllen kann, Dies dient dem UV Schutz der Dachfolie und ins in jedem Fall Sinnvoll. Systembox fertigt einfach in Masse und dadurch günstiger. Ich muss aber sagen, dass ich bei Fink ca. 2500€ mehr für meine Garage bezahle. Aber dies ist es mir Wert. Hier wird in meine Augen wirklich noch viel Wert auf einen zufriedenen Kunden gelegt. Du wirst es merken, wenn du das erste mal mit dem Herrn Stöllger telefoniert hast.

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  2. Rainer Juli 4, 2018 / 8:43 am

    Hallo Stefan, hallo Bauherren,
    wir überlegen uns auch eine Fink-Garage zu kaufen, seid Ihr noch zufrieden damit? Gibt es Dinge die Ihr anders machen würdet? Habt Ihr den Fink-Putz mit alle 2 m eineWartungsfuge oder vom Stukkateur verputzen lassen? Wo steht denn Eure Garage, können wir die evtl. mal anschauen?
    Danke und Gruß
    Rainer
    ml@bokomoko.de

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  3. Christian Dezember 4, 2018 / 7:13 am

    Liebe Lisa, lieber Björn, die Firma IMM-Garagen fordert mich juristisch zur Löschung meines Kommentars auf eurem Blog auf.
    Bitte entfernt den Kommentar vom 15. Oktober 2018. Vielen Dank!
    VG Christian

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