Gelände verfüllen Teil 2

Heute keine vielen Worte. Der Erdbauer war weiterhin fleißig und hat nun fast alle Bereiche auf Höhe gebracht. Die angesprochene Mauer wird Montag (und Restarbeiten am Dienstag) gestellt. Dann werden noch einmal 1-2 LKW-Ladungen Erde benötigt, um hinter der Mauer zu verfüllen. Damit sollte es das dann gewesen sein. So langsam nimmt das ganze Formen an.

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Liefertermin Ausbaupaket 1

Gerade hat uns eine eMail von Mobau Wirtz erreicht mit den Lieferterminen des ersten Ausbaupakets:

  • Am 20.07. liefern die Firmen Rockwool (Dämmung) und die Firma Knauf (Gipskarton – und Gipsfaserplatten) an
  • Am 21.07. wird das restliche Material angefliefert

Für die beiden Tage sollte ich 2-3 Helfer zum Tragen besorgen. Sonst steht das Zeug im Freien 🙂

Mit soviel Vorlauf wird es aber sicher möglich sein einige Helfer zu mobilisieren. Somit ergibt sich nach Hausübergabe (ich denke das wird am 13. oder 14. stattfinden) noch eine gute Woche Leerlauf, die es zu füllen gilt. Und da habe ich auch schon eine super Idee:

  • Einbau der Rollladenmotoren
  • Netzwerkverkabelung
  • SAT Verkabelung

Das klingt doch nach einem Plan, den man direkt terminlich festnageln sollte.

Man wird in dem Schreiben auch darauf hingewiesen, dass der Abruf des zweiten Ausbaupakets schriftlich mit 6-8 Wochen Vorlauf erfolgen muss.

Puh.. Zwei Monate im Voraus absehen, wann  man die Bodenbeläge etc. brauchen wird? Das stelle ich mir schwierig vor. Als Hinweis wird als best practice der Einbau des Estrich angegeben. Ich werde es so machen: Ich rufe das Paket so ab, dass es kurz nach Einbau der Treppen angeliefert wird. Dann kann ich alles bequem in den Keller tragen und dort zwischenlagern.

 

Edit: Die Treppen kommen ja von heute an gerechnet bereits in 6 Wochen! Das würde ja bedeuten, dass ich theoretisch JETZT schon das Paket #2 abrufen könnte. Ich lasse mal zur Sicherheit noch eine Woche Puffer. Mal sehen, ob das eine so gute Idee war 😉

 

Gelände verfüllen Teil 1

Seit gestern ist unser Tiefbauer wieder zugange:

  • Kanalanschluss
  • Übergabeschacht
  • Hausentwässerung Schmutzwasser
  • Entwässerung Regenwasser
  • Verfüllen der Arbeitsräume
  • Gelände gestalten

Heute Abend sah das ganze schon so aus:

Arbeit hat er noch bis einschließlich kommenden Montag. Neben der Keller-Terrassentür wird noch eine Stützmauer aus Muschelkalk-Steinen gesetzt und dahinter bis knapp unter Oberkante Keller verfüllt und verdichtet. Da entsteht dann irgendwann unsere Terrasse auf EG-Niveau. Bei unseren Nachbarn haben wir uns ebenfalls sehr beliebt gemacht: Ihre Aushub-Reste sind kurzerhand auf unserem Grundstück eingebaut worden. Mir recht – muss der Tiefbauer weniger hin+her fahren um kilometerweit entfernt Erde zu besorgen (kostet ja auch alles Geld).

Der Kanalanschluss wurde heute morgen bereits von der zuständigen Stelle abgenommen. Und einen spontanen Termin mit dem Subunternehmer der NetzeBW gab es heute morgen ebenfalls. Scheint alles sehr unkompliziert. Sie kommen irgendwann in der Woche nach der Hausaufstellung. Auch Zusatzarbeiten wie das Freilegen der Nahwärmeleitung sind kein Problem (natürlich gegen geringen Aufpreis). Auch müssen wir uns nicht hetzen, was die restlichen Versorger angeht: Man lässt das Loch so lange offen, bis alle fertig sind und kommt dann noch mal zum Verfüllen, wenn beispielsweise einer meiner Nachbarn ebenfalls seine Hausanschlüsse bekommt. Lediglich mit dem Gerüstbauer muss ich vorher sprechen, dass er möglichst keine Stützen über dem späteren Graben platziert. Sonst müssen wir die Hausanschlüsse aufschieben, bis das Gerüst wieder entfernt wird.

Trotz Plane über dem Treppenloch stand mal wieder das Wasser im Keller. Aber diese Tage sind ja auch bald gezählt. Um genau zu sein: 12 Tage noch! Dann steht das Haus drauf und der Regen kann uns egal sein. Bis dahin bedeutet ein ergiebiger Regen, dass man ca. 4 große Eimer voll Wasser irgendwie aus dem Keller befördern muss. Dann sieht es immerhin so aus (bis der nächste Regen kommt:

Straßensperrung genehmigt

Es rührt sich doch noch etwas auf dem Landratsamt Heilbronn. Heute haben wir die Genehmigung unserer Straßensperrung erhalten.

Kanonen auf Spatzen. Das trifft es wohl am ehesten. „… Absperrschranke mit fünf roten Lampen beiderseits der Sperrstrecke…“, „… Halbschranke mit drei gelben Lampen…“, Zusatzschild „Anlieger frei bis Baustelle“. Das alles für eine 30m lange Sackgasse, in der schon genau EIN Haus steht. Ohne jeglichen Verkehr.

Und der Bürokratie-Irrsinn geht weiter: Die Anordnung ging ebenfalls an:

  • Polizeipäsidium Heilbronn
  • Polizeirevier Neckarsulm
  • Polizeirevier Neuenstadt
  • Bürgermeisteramt Hardthausen
  • Abfallwirtschaftsbetrieb
  • Interne Leitstelle
  • DLRG Landesverband Württemberg e.V.

Vielleicht schalte ich noch eine doppelseitige Info in allen Zeitungen der Region, damit auch wirklich jeder Bescheid weiß.

Positiv überrascht hat jedoch der Kostenbescheid: 50,00 EUR für 2 Tage 🙂

Großes Interesse, wie es scheint

WOW, vor lauter Kellerdämmen, Terminen, Ringerder etc. etc. haben wir gar nicht mitbekommen, dass wir den nächsten ‚Runden‘ feiern dürfen: Über 40.000 Seitenbesuche bisher. Unglaublich! Vielen Dank für das Interesse!

40000hits

Auch allkauf ist wohl irgendwie auf unseren Blog aufmerksam geworden und hat ihn direkt mal auf der allkauf-Facebook-Seite verlinkt.

allkauf_facebook.JPG

Und das allkauf-Interesse geht sogar noch weiter. Allkauf hat sich vor einigen Tagen bei uns gemeldet mit einem Vorschlag: Sie würden unsere Hausmontage gern medienwirksam bzw. zu Werbezwecken nutzen. Dazu wird allkauf in verschiedenen Medien werben und interessierten zukünftigen Bauherren im Raum Heilbronn/Hohenlohe die Möglichkeit geben sich die Montage eines allkauf Fertighauses live und in Farbe anzusehen – DIE MONTAGE UNSERES HAUSES! Die genaue Adresse wird allkauf dann nur an ‚angemeldete‘ und ehrlich interessierte Menschen weitergeben. Sonst würde es wahrscheinlich auch sehr voll werden bei unserem Richtfest am 10.Juli. Da sind wir ja mal gespannt, wen wir an diesem Tag noch so alles kennenlernen werden..

Ringerder

Im Moment gibt es einges auf unserer Baustelle zu tun. Unter anderem werde ich jetzt nach und nach die Fensterlaibungen fertig machen. Um eine saubere und rechtwinklinge Laibung zu erhalten arbeite ich mit 20mm starken XPS Putzplatten, welche ich mit Bauschaum anklebe. Am Kellerfenster habe ich das ganze einmal getestet. Die Holzplatten sollen lediglich verhindern, dass die XPS Streifen durch den aufquillenden Bauschaum bauchig werden. Scheint gut zu funktionieren. Mal sehen wie es aussieht, nachdem ich die Hilfskonstruktion entfernt habe..

Der eigentlich Job für den gesterigen Feierabend war aber den Ringerder fertig zu verlegen und anzuschließen. So kann unser Elektriker ab sofort kommen und die notwendige Widerstandsmessung durchführen. Sollte wider Erwarten etwas nicht passen, hätte ich so noch die Möglichkeit zu reagieren, bevor nächste Woche der Keller verfüllt wird.

Das Verlegen selbst ist ein Kinderspiel. In unserem Fall habe ich etwa 30m V4A Rundstahl Ø10mm benötigt. In der Frostschürze wurde der Erder bereits mit einbetoniert, in den Bereichen ohne Frostschürze ist der Ringerder Bauherrensache. An den Übergangspunkten ragen Anschlussfahnen aus der Bodenplatte, welche dann durch den Runddraht verbunden werden und zur Fahne auf der anderen Seite des Kellers geführt und dort ebenfalls verbunden werden. Zum Verbinden gibt es spezielle Edelstahl Kreuzverbinder. Die Arbeiten müssen eigentlich durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden, „oder von Personen, die über die notwendige Kenntnis verfügen“. Draht abwickeln, im Graben entlang legen, an den Anschlussfahnen über kreuz führen, Kreuzverbinder montieren. Ich lehne mich mal weit aus dem Fanster: Dazu reichte meine Kenntnis aus. Wenn ihr einen Elektriker findet, der euch das machen lässt und später dennoch seinen Stempel unter das Dokumentationsprotokoll setzt, dann rate ich dringend zum Selbermachen 🙂

Status- und Terminupdate

Telefonisch wurde uns der 13.07.2017 als Montagetermin genannt – ein Blick auf die von allkauf eingepflegten Termine verrät allerdings einen Stelltermin etwas früher: Montag, der 10.07.2017. Von mir aus gern. Wir wundern uns nur, dass wir die Termine bislang noch nicht schriftlich bekommen haben. Heute sind es somit nämlich nur noch genau 3 Wochen. Laut Kundenbetreuerin erhält man 4 Wochen vorher schriftlich einen Bescheid.. Morgen mal nachhaken.

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Schriftlich hat sich dafür die Treppenbaufirma gemeldet. In der KW32, also ab dem 07.08.2017 (bzw. 4 Wochen nach Hausmontage) kommen unsere Treppen.

Und auch die Info, dass der Keller am 01.06. ohne Mängel abgenommen wurde, ist zwölf Tage später bis nach Simmern durchgesickert 😉 Kaum zu glauben: Noch 2 Punkte auf der allkauf-Agenda! Langsam wird’s wirklich spannend!

Ein Punkt muss noch unbedingt geklärt werden: Wie erwähnt hatte Glatthaar vergessen in der Werksplanung eine Entlüftung für die Hebeanlage vorzusehen. Gemeinsam mit dem Glatthaar-Projektleiter haben wir eine schnelle und pragmatische Lösung gefunden die Entlüftungsleitung vom Keller auf’s Dach zu führen – nur wird allkauf davon sicher nicht in Kenntnis gesetzt worden sein (zumindest von mir nicht). Und damit wird auch sicher weder der dazu benötigte Entlüftungsziegel (heißen die Dinger so?) noch die Rohrleitung berücksichtigt worden sein.. Also: Telefonat Nummer zwei für morgen: Architekt.

Verdämmt zufrieden!

Oder wie der Brite sagen würde: A dämm good feeling. Feierlaune machte sich breit, als wir am Samstag die letzten Dämmplatten geklebt haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen bescheideneren Job beim Hausbau gibt. Sicherlich wird es anstrengendere, kniffligere oder nervigere Arbeiten geben.  (Kommentare von Wissenden á la „doch, doch, warte mal ab, bis du xy machen wirst“ möchte ich aktuell nicht hören. Ich erfreue mich noch eine Weile an diesem wunderbaren Gefühl.)

In Zahlen gesprochen: Etwa 150 Dämmplatten mit einem Gesamtvolumen von 15,75m³ kleben nun dank ca. 400kg Kleber an der Wand. Durch die Dämmung haben wir rechnerisch fast 6m² weniger Garten rund um’s Haus 😦

In Bildern sieht das so aus:

Die oberste halbe Reihe haben wir nicht aus Bequemlichkeit ausgelassen – Es muss ein Bereich von 25-30cm frei bleiben für die Hausmontage. Erst nach Hausstellung kann hier fertig gedämmt werden.

Die Platten, welche später verputzt werden, sind zusätzlich mit Dämmstoffdübeln im Beton verankert. Soo sehr traue ich dem Bitumenkleber dann doch nicht. Man kann sich vorstellen, was mit der Putzfassade passiert, wenn sich der Untergrund bewegt.. Das wollte ich von vernherein ausschließen. Zumal die Dübel a) nix Kosten und b) mit ordentlichem Werkzeug schnell verarbeitet sind. Samstag haben wir so mal eben als Lückenfüller ca. 70 dieser Dübel in 30min versenkt. Einge fehlen noch – aber Sonntag und Bohrhammer passen einfach nicht zusammen. Eilt ja auch nicht, denn Priorität hatten die Bereiche, die unser Erdbauer in der übernächsten Woche verfüllen will. Was jedoch wunderbar auch am Sonntag zu erledigen war: Noppenfolie anbringen. Eine Philosophie für sich: Wie herum anbringen? Noppen zum Haus hin? Noppen vom Haus weg? Fragt man 5 Fachleute bekommt man 6 Meinungen. Der Kellerbauer erklärte mir, dass ich die Folie mit der glatten Seite zur Dämmung anbringen soll. So kann diese beim Verdichten des Erdreichs einfach an der Dämmung abgleiten, ohne diese nach unten zu ziehen. Genau das war auch mein Gedanke.

Einige Restarbeiten bleiben noch für den kleinen Spaß nach der Arbeit: 3x Fenstersturz fertig dämmen und einen Bereich am Sockel mit Folie vepacken. Aber im Großen und Ganzen sind wir somit ready for Aufschütten!

Zwischenbericht nach einem erfolgreichen Wochenende

Super Wetter & 30°C. Was macht man da? Ins Schwimmbad gehen. Falsch: Man dämmt. Letztes Wochenende habe ich mich noch über das Regenwetter beschwert – daher verkneife ich es mir heute über die Hitze zu jammern und freue mich, dass uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Leider hat mir meine helfende Hand krankheitsbedingt absagen müssen (gute Besserung noch einmal!). Daher hieß es: Selbst ist der Bauherr. Man muss seine Arbeitsweise nur ein Wenig umstellen. Bevor man den Kleber anmischt, müssen dann eben schon alle Platten ordentlich zugesägt sein, alles muss in nächster Griffweite stehen und beeilen muss man sich natürlich auch. Sonst wird einem der Kleber im Eimer hart..

Ein Job des Wochenendes war das flächenbündige Verschließen des Kellerabgangs. Das fordert auch allkauf für die Hausmontage. Man nehme einige Meter 60er Kantholz, eine potente Dübel-Schrauben-Kombination und dann kann es auch schon los gehen.

Und dann ging’s weiter mit der Dämmung. In KW25 (also in knapp einer Woche) ist geplant, dass der Tiefbauer den Kanalanschluss macht und den Keller (teil)verfüllt. Das bedeutet, dass bis dahin zumindest die Anfüll-Bereiche fertig gedämmt, Noppenfolie angebracht und der Lichtschacht montiert sein müssen.

Der Lichtschacht und die Noppenbahn stehen Ende kommender Woche auf der Agenda – also sind wir voll auf Kurs. Auf den Bildern erkennt man nun gut die beiden verschiedenen Sorten Dämmplatten.

  1. In den Anfüllbereichen benutzen wir Platten mit Stufenfalz und glatter Oberfläche, welche vollflächig verklebt und die Kanten anschließend verspachtelt werden
  2. In den Bereichen, die später verputzt werden, kommt eine Platte ohne gefalzte Kanten aber dafür mit einer rauhen, strukturierten Oberfläche zum Einsatz.

Und so sieht es aktuell aus:

Im Keller stehen noch 6 Eimer Kleber. Und der Dämm-Berg schrumpft auch zusehends. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Hoffentlich ist es kein Lastwagen beladen mit Dämmung 🙂

Petrus, wenn ich dich in die Finger bekomme..

.. dann müssen wir beide uns mal vor der Tür unterhalten! Und zwar wie echte Männer.

Das kann doch echt nicht war sein! Ein langes Wochenende. Im Juni. Und es regnet fast ununterbrochen. Zumindest sind die regenfreien Phasen zu kurz um die Dämmung weiter zu kleben. Mit 15 Eimern Dämmplattenkleber sind wir gestartet. Am Samstag Abend waren es immer noch 14. Pfingstsonntag haben wir es immerhin geschafft weitere zwei Eimer zu verarbeiten. Und heute haben wir nur einen einzigen geschafft, bevor es wieder angefangen hat zu schütten. Elf 30kg-Eimer voller 2K-Bitumen-Dickbeschichtung stehen nun also noch im Keller statt an der Wand ihren Dienst zu tun. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Aber vielleicht muss man sich daran gewöhnen, dass nicht immer alles nach Plan laufen kann. Vor allem dann nicht, wenn man so abhängig vom Wetter ist. Und IM Keller gibt es tatsächlich keine sinnvollen Arbeiten mehr zu tun. Zumindest nicht, bis das Haus den Keller regendicht verschließt. Der steht nach einem langanhaltenden Regen nämlich unter Wasser, da sich die vielen Deckendurchbrüche nicht regendicht verschließen lassen.

Immerhin ist nun der komplette Sockel verpackt. Ab jetzt heißt es: Fläche, Fläche, Fläche. Wenn denn das Wetter mitspielt.. Am kommenden Wochenende werde ich wieder auf tatkräftige Unterstützung bauen dürfen. Aber wenn ich den Zeitplan halten will, werde ich wohl schon unter der Woche nach der Arbeit zusätzlich ranklotzen müssen.

Zum Abschluss neben einigen Illustrationen noch ein heißer Verbrauchertipp für die geneigte Leserin: Vergesst Rasierer und Heißwachs! Ich habe in 3 Tagen Arbeit mit Bitumendickbeschichtung fast 50% meiner Arm- und Beinbehaarung eingebüßt. Wenn das Zeug einmal angetrocknet ist, hilft nur Abreißen. Zurück bleibt glatte, haarfreie Haut. Garantiert!