Ausbau Woche 3+4

Oh Mann, man kommt ja zu gar nichts. Erst recht nicht zum Schreiben eines Tagebucheintrags. Morgens früh aufstehen, den väterlichen Pflichten nachkommen, 70km Richtung Baustelle auf den schlimmsten Autobahnen Deutschlands (Stichwort: Dreieck Leonberg), 8-10 Stunden Vollgas auf der Baustelle, 70km nach Hause, den väterlichen Pflichten nachkommen, Essen, Duschen, Bett. So wird es noch viele Wochen weitergehen. Aber ich will ja nicht jammern – denn der Stress lohnt sich: Im Haus sind wir schon erstaunlich weit gekommen.

Aber immer schön der Reihe nach.

Ende der vorletzen Woche hat Omexom (der Subunternehmer von Netze BW) den Leitungsgraben gezogen. Recht unkompliziert. Lediglich das Zwischenlagern des Aushubs war aufgrund der Platzverhätlnisse (in der Einfahrt stehen noch 3 Paletten Rigips im Weg) etwas schwierig.

Samstags wurde dann die Nähwärmeleitung verlegt und angeschlossen, montags kam der Wasserversorger. Donnerstag stand der Techniker für Strom und Telekom auf der Matte, freitags waren dann alle Anschlüsse im Haus und der Graben konnte wieder verfüllt werden. 1 Woche hat das Thema Hausanschlüsse somit verschlungen. Nicht übel, liest man doch oft von diversen anderen Bauherren, dass durchaus auch 1-2 Monate ins Land gehen können, bis alle Leitungen im Haus liegen. Man muss allerdings dazu sagen: Ohne konsequentes Auf-die-Nerven-gehen ist es in diesem Zeitrahmen nicht möglich 🙂

Parallel dazu haben wir zu zweit innerhalb von zwei Tagen sämtliche Außenwände im EG mit Fermacell beplankt.

Ein weiterer wichtiger Milestone: Das Treppenhaus nahtlos bis zum Keller herunter verkleiden und spachteln, um für die Treppenmontage gerüstet zu sein.

In diesem Zuge habe ich auch damit begonnen den für die Montage freigelassenen Sockel außen mit XPS zu dämmen. Zumindest den Bereich bis zum Treppenhaus. Denn dort muss ja neben der Rigipsbeplankung auch der Quellmörtel unter die Wände gebracht werden bevor die Treppe kommt. Und wenn man die Fuge von außen bereits verschlossen hat, kann dort auch nichts mehr herauslaufen. So kann man den Mörtel wirklich bedenkelos mit einer Fugenkelle unter die Wände drücken.. In der Ausbauanleitung steht zwar, dass der Quellmörtel mehr oder weniger das erste ToDo sein sollte, der Bauleiter meinte aber, dass ich mir ruhig erst einmal Platz im Haus verschaffen sollte bevor ich das Untermörteln angehe. Leider reichen meine XPS Vorräte nicht um den Sockel fertig zu verkleiden – daher muss der Quellmörtel noch mindestens so lange warten, bis das XPS geliefert wurde.

Zu guter letzt habe ich, nachdem die 160er Dämmung aufgebraucht war, die restliche Erdgeschossdecke mit der elenden 240er Dämmung vollgestopft. Elend deshalb, weil die 240er sich wesentlich schlechter verarbeiten lässt und um Welten schlimmer juckt (verschiedene Hersteller). Zusätzlich wurden noch alle Stahlträger wie aus Brandschutzgründen gefordert voll ausgedämmt und anschließend mit Fermacell verkleidet.

Und dann war es heute endlich so weit: Die Treppen wurden montiert. Man sprach zwar kaum Deutsch, hat aber sehr gewissenhaft und sauber gearbeitet. Mit dem Ergebnis sind wir wirklich mehr als zufrieden.

Den Rest der Woche werden wir uns dem Thema Dampfbremse widmen. Um den Druck konstant zu halten, habe ich mit dem Bauleiter die Abnahme der Dampfbremse direkt in der nächsten Woche vereinbart – es soll ja nicht langweilig werden auf der Baustelle.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s