Ausbau: Woche 9

Die neunte Woche geht zu Ende. Eine wirklich erfolgreiche Woche. Dank tatkräftiger und fachmännischer Unterstützung (gelernt ist eben gelernt) ist das EG bereits zu 60% fertig gespachtelt. Das Wohn/Esszimmer + Küche sowie das Büro/Gästezimmer sind sogar komplett fertig. Hier könnte bereits geschliffen werden.

Für Übermorgen hat sich dank ‚Ausnahmegenehmigung‘ der Küchenvermesser angekündigt. Mit zwölf Wochen Produktion im schlimmsten Fall sollte die Küche dann noch vor Weihnachten geliefert und aufgebaut werden. Sollte.

Parallel sind weiter Gipskartonplatten an Wände und Decken geschraubt sowie die Duschtrennwand und die Garderobenwand gezimmert worden. Für die kommende Woche stehen tatsächlich nur noch Restarbeiten an. In der nächsten Woche müssen alle bodenberührenden Rigipsplatten montiert sein sowie 100 weiterer Kleinigkeiten, bevor der Sanitärbetrieb kommt. Spätestens wenn die Bodendämmung und die Fußbodenheizung liegen, ist es vorbei mit Trockenbau-Aktivitäten.

Nervig sind die vielen offenen Ecken, die wegen der Sanitärmontage ausgespart werden müssen. Diese müssen dann asap geschlossen werden, sobald die Rohre etc. an Ort und Stelle liegen. Das muss dann in der übernächsten Woche passieren.

Mit unserem Elektriker bin ich immer weniger zufrieden. Im Zuge des Trockenbaus habe ich so einige Fehler gefunden. Der Tiefpunkt war allerdings als mir diese Woche aufgefallen ist, dass ich für einen Raum gar kein Loch für ein Raumthermostat gebohrt habe. Zunächst hatte ich mich selbst im Verdacht vergessen zu haben die Lage des Kabels zu markieren. Aber nein: Es gab keine Verkabelung. Es hätte sicher bis zum Winter gedauert, bis jemandem aufgefallen wäre dass es im OG mehr Räume als Raumthermostate gibt. Also habe ich selbst Kabel gezogen.

Das sind die Momente, in denen ich wirklich froh bin so vieles im Haus selbst zu machen. Man kennt jede Leitung, jeden Leitungsverlauf und repariert blanke Adern, die sonst einfach hinter Gips verschwinden würden…

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Ausbau: Woche 6-8

Es ist Halbzeit. In Summe stehen mir 3 Monate full-time zur Verfügung für den Ausbau. Etwas mehr als 5 Wochen liegen noch vor mir. In den Ausbau-Wochen 6-8 ist natürlich auch wieder einiges passiert.

Nachdem der allkauf Bauleiter die Dampfbremse abgesegnet hat, kündigte sich eine Woche später auch die ean50 Baubegleitung an, um sich die Dampfbremse anzusehen. Auch hier gab es keine Überraschungen. Einige Kabeldurchlässe im Bodennähe solle ich vor dem Estrich noch mit Dichtmasse nacharbeiten. Sonst war alles i.O. Und für angehende Ausbauer ganz wichtig: Die Tackernadeln müssen NICHT abgedichtet werden. Zum Glück habe ich mich nicht vom allkauf Bauleiter verrückt machen lassen und habe unnötig Zeit in das Abdichten gesteckt.

Ansonsten ist natürlich jetzt Trockenbau angesagt. Der Fokus lag ja zunächst auf den Außenwänden und der Folie – jetzt mussten erst einmal die Innenwände gedämmt und geschlossen werden. Mit dem Fermacell und der Schalldämmung sind wir nun komplett fertig. Nach der Beplankung mit Fermacell folgt noch eine weitere Schicht Rigips. Im EG stehen wir schätzungsweise bei ca 75% (einige Bereiche müssen für den Sanitärer offen bleiben) im OG bei ca 50%. Im OG sind zumindest fast alle Wände fertig verkleidet. Die Dachschrägen fehlen jedoch noch komplett. Aktuell bin ich wieder Alleinunterhalter auf der Baustelle – da müssen die Schrägen noch etwas warten. Aber Hilfe naht in den nächsten Wochen.

Dazu kommt, dass die Dachschrägen auf der Prioritätenliste weiter hinten stehen. Ganz oben auf der Liste stehen alle Arbeiten, die vor dem Estrich erledigt sein müssen.

  • Untermörteln der Außen- und Innenwände (noch nicht ganz fertig, da Außendämmung witterungsbedingt nicht fertiggestellt werden konnte)
  • Rigips-Beplankung der Wände
  • Verkleben der Dampfbremsfolie auf dem Rohfußboden
  • Stellen der Duschabtrennungen
  • Stellen der Garderobenwand

In KW40, das sind noch zwei Wochen, kommt der Sanitärbetrieb und beginnt mit der Installation: Wasser, Abwasser, Solar, Lüftung, Fußbodenheizung.

Und laut Plan kommt direkt im Anschluss (KW42) der Estrich. Das wäre die perfekte Punktlandung! Mein Plan war immer, dass wir in den drei Monaten Elternzeit/Urlaub so weit kommen, dass der Estrich eingebaut werden kann. Dann kann der Estrich in Ruhe trocknen, während ich wieder arbeiten gehe. Sieht gut aus.

NOCH halten wir an unserem Wunsch fest zum Ende des Jahres umzugsfähig zu sein. Dazu sollte auch die Küche stehen. Unsere Küche hat aktuell eine Produktions- bzw. Lieferzeit von 10-12 Wochen. Dazu muss allerdings vorher der Raum vermessen werden. Und laut Küchenbauer muss der Raum fertig sein. GEHT NICHT. Wenn die Vermesser erst anrücken, wenn der Vinylboden liegt, dann warten wir bis Ostern auf unsere Küche. Wir haben uns jetzt darauf geeinigt, dass ich den Küchenbereich fertig verspachtele und dann gemessen wird. (Das Risiko trage ich – ich sehe allerdings kein Risiko, da die Küche frei steht und nicht zwischen zwei Wänden eingepasst werden muss.) Dann sollte die Küche irgendwann Anfang Dezember auf den frisch verlegten Boden gestellt werden können.

So sieht der Küchenbereich vor dem letzten Spachtelgang aus: IMG_20170915_181202

 

Und hier noch einige Impressionen der letzten Wochen: