Projektfreigabe / Abtretung

BÄÄM, es ist vollbracht! Das mit Abstand bisher anstrengendste Thema ist abgehakt: Die Abtretung der Zahlungsansprüche an den Haushersteller (so wohlklingend nennt es die Bank). Bei allkauf nennt sich das ganze lapidar „Kaufpreissicherstellung“. Wir nannten es gern liebevoll: „Verdammte Sch!%, sind die bei der Bank völlig verblöded oder stellen die sich einfach nur dumm, um Zeit zu schinden?“

Alles Schnee von gestern. Erledigt. Der dreiseitige heilige Gral des Häuslebauers liegt nun rechtskräftig da, wo er hin soll: Beim Haushersteller. Geprüft ist die Abtretung bereits, denn der allkauf Status sieht nun so aus:

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Anfang der kommenden Woche rechnen wir mit einem Anruf von Glatthaar, um uns den Stelltermin des Kellers mitzuteilen. Der Tiefbauer steht in den Startlöchern, die Mehrspartenhauseinführung ist auch schon hier eingetroffen – wir sind also bereit!

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allkauf Status / Kaufpreissicherstellung

Heute haben wir seit langem Mal wieder einen Blick in das allkauf Bauherrenportal gewagt – und siehe da: Die Baugenehmigung hat den Weg über den Architekten nach Simmern gefunden und wurde bereits ins System eingepflegt.

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Es fehlt also nur noch die Finanzierungsbestätigung der Bank. Die Sachbearbeiterin hat sich gestern tatsächlich TELEFONISCH gemeldet um uns mitzuteilen, dass die Abtretung final genehmigt wurde und sich in Erstellung befindet. Eine Ausfertigung wird auch an uns gehen – seien wir mal gespannt, ob allkauf diese Woche noch die Freigabe erteilt?!

+++ Breaking News +++

Fast 2 Wochen haben wir nichts Neues verlauten lassen – dafür gibt’s jetzt umso mehr zu berichten:

Das allerwichtigste zuerst: DIE BAUGENEHMIGUNG IST DA

Baufreigabe

Das Landratsamt Heilbronn hat Wort gehalten: Am 24.03. ist die Baufreigabe an die Gemeinde raus gegangen. Diese habe ich heute direkt in der Mittagspause abgeholt. Endlich. Ich habe mich schon darauf eingestellt dort erneut anrufen und mich vertrösten lassen zu müssen. Kann ja auch mal was klappen.

Die Genehmigung ist bereits heute gescannt und per Mail an die Bank geschickt worden. Angeblich sind mit Vorlage der Baufreigabe alle Voraussetzungen erfüllt damit die Abrtetung rechtskräftig an allkauf geht. Das glaube ich aber erst wenn ich meine Ausfertigung in der Hand halte. Vielleicht fehlt ja doch noch etwas, was bereits seit Monaten bei der Bank liegt. Wer weiß..

Das Original liegt auch schon eingetütet und frankiert auf der Kommode. Es geht an den Architekten. Der wiederum prüft abschließend ob es planungsrelevante Änderungen gibt und schickt Kopien an allkauf, bevor wir das Original zurück bekommen.

Wenn es denn so sein sollte, dass die Abtretung der Bank innerhalb der nächsten Woche bei allkauf vorliegt, dann dürfen wir anfangen rückwärts zu zählen. Laut Kellerbauer können wir von Projektfreigabe (Abtretung+Beugenehmigung liegen allkauf vor) bis Stelltermin Keller mit etwa 4-5 Wochen rechnen (heißt: Anfang Mai). Diese Termine habe ich heute dann auch direkt brühwarm an den Tiefbauer weitergegeben. Er meldet sich mit einem Terminvorschlag für das Ausheben asap zurück.

Und weil es mit einem großen Loch im Garten allein nicht getan ist, habe ich bereits in der letzten Woche alles in die Wege geleitet bzgl. Baustrom und Bauwasser. Das war tatsächlich wesentlich unkomplizierter als erwartet. Sobald wir die Wasserleitung freigelegt haben, soll ich mich telefonisch melden. Dann kommt jemand raus und klemmt mir einen Wasserzähler dran. Super. Baustrom ist nur unwesentlich komplizierter: Man suche sich einen willigen Elektriker (das tatsächlich war das schwierigste), der den Antrag (er)stellen muss. Mir wurde gesagt ich solle einen Puffer von 2-3 Wochen zwischen Antrag und Anschluss einplanen. Was noch fehlt: Ein Baustromkasten. Den hat der Elektriker leider nicht. Aber den Kasten kann man ja mieten. Dazu habe ich ein Angebot vorliegen: 55 EUR/Monat. Perfekt. Da suche ich erst gar nicht weiter. Eine gelungene Woche bisher – darauf ein Bier.

Doppelschlag zum Wochenende

can__t_stop_me

Nach meiner bösen E-Mail an die Bank hatte ich etwas Zweifel, ob ich nicht vielleicht doch ein Wenig über das Ziel hinaus geschossen bin mit meiner indirekten Beleidigung und den boshaften Seitenhieben. Was soll ich sagen: Nein, bin ich nicht. Die Abtretung lag gestern in unserem Briefkasten. In korrekter Höhe. Diese haben wir sofort unterschrieben und Richtung Simmern zu allkauf geschickt. Dort wird ebenfalls unterschrieben und gestempelt. Dann schickt allkauf die Unterlagen zurück zur Bank. Dann warten alle (allkauf, die Bank und vor allem wir) auf die Baugenehmigung. Sobald diese vorliegt, bestätigt die Bank die rechtskräftige Abtretung an allkauf und dann war es das mit der Kaufpreissicherstellung.

Die Baugenehmigung und die KPS sind die letzten offenen Punkte, bevor die ‚Projektfreigabe‘ bei allkauf erteilt wird. Dann wird der Stelltermin für den Keller bekannt gegeben. In der Regel liegen zwischen Projektfreigabe und Keller-Stelltermin ca. 5 Wochen.

Nachdem einer unserer Nachbarn (er hat sein Baugesuch etwa einen Monat vor uns eingereicht) uns mitgeteilt hat, dass sie ihren roten Punkt nächste Woche in der Hand halten dürfen, habe ich kurzerhand auch einmal auf dem Landratsamt nachgehakt.

Der Bauantrag ist von Seiten der Sachbearbeiterin ferig bearbeitet! Nächste Woche kommt der Stempel drauf und die Baugenehmigung wird an unsere Gemeinde geschickt, sodass wir sie dort abholen können. Allerallerspätestens übernächste Woche haben wir auch unseren roten Punkt (sagt die Sachbearbeiterin).

Jetzt wird es doch auf einmal stressig. Das bedeutet ja, dass in 6-8 Wochen der Keller stehen kann. Und genau so lange beträgt auch die Lieferzeit für die Kellerfenster und die Hausübergabestation. Es gibt also einiges zu tun in den nächsten Tagen. Der Tiefbauer muss ein Zeitfenster freihalten, die Kelleraußendämmung muss bestellt werden. JETZT IST ENDLICH SCHLUSS MIT PLANEN – JETZT WIRD GEMACHT

Abtretung: Never ending story

Bis zum späten Nachmittag habe ich auf den versprochenen Rückruf der Bank gewartet (ich habe darauf bestanden mit dem nächsten Vorgesetzten zu sprechen). Und tatsächlich meldet sich die Abteilungsleiterin. Wie es sich für einen guten Vorgesetzten gehört, wird natürlich erst einmal versucht den Angestellten in Schutz zu nehmen. Das funktionierte auch etwa eine Minute. Als ich dann noch einmal die Historie dargelegt und auf diverse Fehler der Sachbearbeiterin hingewiesen habe, wurde Frau Abteilungsleiterin merkbar unruhig. Ich habe sie gebeten doch bitte einmal in einem Dokument X im Absatz Y nachzusehen. Kurze Stille – dann hatte Sie das Dokument und die passende Stelle gefunden. Wir haben über den Inhalt besprochen und waren uns über dessen Bedeutung einig. Damit hatte ich dann den Hebel, den ich brauchte: Einmal lag dieses Dokument angeblich nicht vor und ein anderes Mal war nirgends die Information enthalten, über die wir beide uns gerade einig geworden sind. Dumm. Jetzt war auch bei Frau Abteilungsleiterin die Stimmung gekippt. Zu meinen Gunsten.

Nun habe ich ja aber ein echtes Interesse daran, dass die Abtretung schnell und vor allem korrekt ausgestellt wird. Zwar war das Gemecker an höherer Stelle Balsam für die Seele, aber etwas Zählbares habe ich noch immer nicht in der Hand. Also habe ich ausnahmslos alle relevanten Dokumente zusammengesucht, eingescannt und ein einzelnes PDF erstellt. Mit einem Deckblatt inklusive Erläuterungen, Zwischensummen und Querverweisen.

In meiner E-Mail konnte ich es mir einfach nicht verkneifen noch einmal auf den Putz zu hauen. „.. sodass es auch bildungsfremden Menschen möglich sein sollte nachzuvollziehen..“ „Da diverse Dokumente auf mysteriöse Weise von Zeit zu Zeit in Ihrem Hause verschwinden, sende ich Ihnen diese E-Mail zur Sicherheit in dreifacher Ausfertigung“

Langsam finde ich Gefallen an der ganzen Angelegenheit. Man sieht wieder: Alles eine Frage der Einstellung 🙂

 

 

I’m with stupid

Vor 10 Tagen habe ich noch einen Teilerfolg in Sachen Abtretung gemeldet – seit dem kämpfe ich fast jeden Tag mit der Bank.

Dort habe ich wie erwähnt darum gebeten eine Abtretung entsprechend der aktualisierten allkauf-Summe auszustellen. Nach ein Paar Tagen habe ich mich nach dem Stand der Dinge erkundigt. Da sagte mir die Sachbearbeiterin, dass diese Abtretung nicht ausgestellt werden kann, es gäbe eine Finanzierungslücke von mehreren zehntausend Euro: Der Keller wäre nirgends berücksichtigt. Bereits in den ersten eingereichten Unterlagen (Aug/Sep 2016) findet sich eine exakte Aufstellung von allkauf, was alles im Kaufpreis inklusive ist. Dort findet sich auch explizit der Keller in FETTEN Buchstaben. Ich habe einmal freundlich gefragt, ob eigentlich irgendjemand die Unterlagen liest, die sie ihre Kunden nötigen einzureichen. Eine Antwort habe ich nicht bekommen. Ich solle doch bitte noch einmal alle Posten genau aufschlüsseln.

„NEIN, das werde ich nicht tun! Denn was soll in dieser Aufschlüsselung stehen? Exakt dasselbe wie in der letzten Aufschlüsselung.“ Man werde die Angelegenheit noch einmal prüfen. Ich habe dann darauf bestanden, dass ich noch am gleichen Tag zurückgerufen werde. Der Anruf kam. Die gute Frau sah sich nicht im Stande die Ungereimtheiten aufzulösen. Sie würde es noch einmal gründlich in der Fachabteilung prüfen lassen. Dauert 2 Tage. Rufen Sie übermorgen doch noch einmal an.

Jedes Mal, wenn ich bei der Bank anrufe, stimmt angeblich irgendetwas nicht. Und jedes Mal ist es etwas anderes. Der erste kann ein Dokument nicht lesen, der zweite erklärt es würden Dokumente gänzlich fehlen und der dritte bahauptet die Zahlen passen nicht zusammen. Ist das Taktik? Schaffen es die Banken auf diese Weise sich Bereitstellungszinsen zu ergaunern? (NEUE Unterlagen habe ich nie nachreichen müssen. Dafür manche bereits zum dritten Mal)

Das witzige ist ja: Die erste Kaufpreissicherstellung konnte ohne Probleme ausgestellt werden. Da gab es seltsamerweise keine Zweifel daran, dass der Keller berücksichtigt wurde. Hier ist man sehr stark abhängig davon, ob das Gegenüber die vier Grundrechenarten beherrscht oder in der Lage ist dem gelesenen Wort einen sinnhaften Zusammenhang zu entnehmen. Beide Fähigkeiten in sich zu vereinen scheint bei der Auswahl der Bewerber nicht im Fokus zu stehen. Schade.

Ich frage mich immer häufiger, was diese Abkürzung der Bank eigentlich zu bedeuten hat? Dämlich, Schwer von Begriff, Langsam? (den Namen der Bank möchte ich hier natürlich nicht nennen).

Immerhin habe ich heute den Namen der Sachbearbeiterin erfahren (man telefoniert immer nur mit einer Art Call-Center). Morgen werde ich ein letztes Mal versuchen über den ’normalen Weg‘ eine Entscheidung zu bekommen. Danach werde ich nach oben eskalieren.

Auch wenn ich mich wiederhole: Was für ein Glück, dass die Baugenehmigung noch nicht da ist…

Teilerfolg Kaufpreissicherstellung

Bereits heute hat sich die zuständige Sachbearbeiterin von allkauf in Sachen Kaufpreissicherstellung zurück gemeldet. PER E-MAIL! Normalerweise wartet man immer einige Tage auf Antwort, die ausnahmslos auf dem Postweg kommt. Manche Mitarbeiter in der allkauf Zentrale scheinen sich doch mit den Kommunikationswegen des aktuellen Jahrhunderts vorsichtig vertraut gemacht zu haben. Das werde ich in jedem Fall lobend in meiner Antwort-Mail erwähnen!

Sie hat das Formular geprüft und hat nichts daran auszusetzen. Bis auf die zu geringe Projektsumme natürlich. Das ist doch schon mal sehr gut. Dann könnte es ja doch noch was werden mit der Abtretung, ohne dass es zu einem Nervenzusammenbruch oder zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung kommt.

Wie gestern bereits geschrieben, hat die Bank nun die aktuell zu berücksichtigende Summe inkl. der dazugehörigen Dokumente vorliegen. Mal sehen, wann wir Post im Briefkasten haben. Wäre ja zu schön, wenn wir noch im Februar einen Haken an das Thema machen könnten.

Wasser-Antrag und Kaufpreissicherstellung #2

Nachdem am Donnerstag unser Antrag auf Wasserversorgung offiziell als vermisst gemeldet wurde, haben wir nicht lang gewartet und einen neuen Antrag ausgefüllt. Dieser war dann bereits am Freitag Morgen wieder auf dem Postweg. Wenige Stunden später fanden wir dann das versprochene Angebot der Stadtwerke Heilbronn im Briefkasten. Dort weiß scheinbar die linke Hand nicht was die rechte tut.. Egal – das Ergebnis zählt: Wir haben nun was wir brauchen – vielleicht auch bald in zweifacher Ausführung 🙂 Erfreulich sind in jedem Fall die dort genannten Kosten. Insgesamt wurden für die Herstellung der Wasserversorgung netto 584,00 EUR geschätzt. Der Aufwand hält sich aber auch in Grenzen. Die Leitung liegt bereits bis auf unser Grundstück. Der Rohrgraben wird von unserem Tiefbauer erstellt. Es geht also wirklich nur um das Verlegen der ca. 6m langen Leitung und das Setzen des Wasserzählers.

Auch die von der Bank nachgeforderten Dokumente haben wir alle besorgen können und sofort weitergeleitet. Da sich zwischen der damals angestoßenen Kaufpreissicherstellung und heute die Projektsumme noch etwas verändert hat und die Bank offensichtlich nur den Betrag abtritt, welcher explizit von allkauf ausgewiesen wird, haben wir noch einmal diverse Dokumente (natürlich in zweifelsfrei leserlicher Form) eingescannt und per Mail an die Bank geschickt. Mit der Bitte eine aktualisierte KPS zu erstellen. Wer weiß, wie oft wir dieses Prozedere wiederholen müssen. Aber das soll nicht mein Problem sein. Wäre es nach mir gegangen, hätte die initiale KPS weiterhin Gültigkeit gehabt. So darf die Bank sicher noch einige Male nachbessern, sollte sich die Projektsumme noch einmal ändern.

Aprilscherz im Februar

Die Kaufpreissicherstellung auf dem Formblatt von allkauf wurde von der Bank nicht anerkannt. Nicht wirklich verwunderlich. Immerhin hat die Bank ein eigenes Formular mitgeschickt, welches bei allkauf eingereicht werden kann. So weit so gut. Die Projektsumme entspricht aber natürlich nicht der Summe, die wir angegeben hatten, sondern wurde von der Bank auf Grundlage der letzten allkauf Unterlagen centgenau eingetragen. Was denkt die Bank eigentlich? Dass wir nur aus einer Laune heraus dort irgendeine Zahl eintragen? Wie bereits im Blog geschrieben, haben wir einen kleinen Puffer vorgesehen, da bereits absehbar war, dass durch Bemusterung und Kellerbauer-Gespräch noch einige Kosten hinzukommen würden. Somit taugt die ausgestellte Abtretung nur noch zum Einwickeln von Fisch. Wir haben sie dennoch an allkauf geschickt, damit allkauf uns wenigstens schon einmal bestätigen kann, dass die Abtretung i.O. ist (abgesehen von der dort angegebenen Summe).

Auf der Abtretung wurde noch darauf hingewiesen, dass die Abtretung erst zustande kommt, wenn alle Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind. Bitte was? Was fehlt denn noch? Mehrmals habe ich mich rückversichert, dass nun alle Unterlagen vorliegen. Zu dem Thema habe ich sofort die Bank angerufen. Meine Güte, musste ich mich zusammenreißen, dass ich den Sachbearbeiter nicht als kleinkariertes Ar!“%)§ beschimpfe.. Die Bank besteht darauf, dass ich verschiedene Dokumente erneut einreiche. Und zwar diesmal so, „dass man sie lesen kann“. Beispiel: Eines der Dokumente wurde etwas unglücklich kopiert/gedruckt, sodass am linken Rand die ersten Buchstaben halb verschwunden sind und es so völlig unmöglich ist den Inhalt des Dokuments zweifelsfrei zu erfassen. Aufepasst: Ratespiel! „_ärmeschutzverglasung“ und einige Zeilen tiefer „_achziegel“. Ich bin zwar laut geworden, aber ich glaube (oder hoffe zumindest) ich bin dennoch sachlich geblieben. Und natürlich reiche ich die Unterlagen sehr, sehr gerne nach. Das Dokument stammt aus der Feder unseres Verkaufsberaters im Musterhaus Fellbach. Dieser hat sich köstlich über die Geschichte amüsiert und sich bereit erklärt notfalls mit einem Filzstift die fehlenden halben Buchstaben zu ergänzen. Vielen Dank Herr N., ich freue mich schon darauf, wenn wir beim Richtfest mit einem Bier in der Hand über solche Schikanen lachen können.

Und weil der Tag so zauberhaft begonnen hat, habe ich in meiner Telefonierlaune auch direkt bei den Stadtwerken Heilbronn angerufen, um zu fragen, wie es denn mit dem versprochenen Angebot aussieht. Tja, mein Antrag zur Wasserversorgung ist nicht auffindbar. Natürlich opfere ich gern meinen Feierabend, um noch einmal alle Zeichnungen, Flurkarten und Lagepläne in mehrfacher Ausfertigung zu drucken und zusammen mit einem neu ausgefüllten Antrag Richtung Heilbronn zu schicken. Diesmal lasse ich mir nicht einen Monat Zeit um nach dem Stand der Dinge zu fragen.

Was bin ich doch für ein Glückspilz, dass das Landratsamt ohnehin so ewig braucht um die Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren zu bearbeiten. Sonst würden solche Zwischenfälle sicher zu schlechterer Laune führen.

Zwischenbericht

Unsere Bank hat begonnen die Kaufpreissicherstellung zu bearbeiten. Denn wir wurden gebeten alle Zusatzvereinbarungen (sprich geplante Mehrkosten) einzuscannen und der Bank zu übermitteln. Dazu noch eine aktualisierte Aufstellung der Gesamtbaukosten, aus der auch die Summe der von uns erbrachten Eigenleistung hervorgeht. Ich hoffe damit hat die Bank nun alles Notwendige und wir können zumindest hinter das Thema Kaufpreissicherstellung einen Haken machen. Diese ‚Abtretung‘ ist Voraussetzung damit das Haus produziert wird. Die zweite ist die Baugenehmigung.

Mittlerweile hat uns die offizielle Eingangsbestätigung des Bauantrags erreicht. Datiert auf den 16.01.2017. Im schlimmsten Fall heißt es nun volle drei Monate warten. Bedeutet: Baugenehmigung Mitte April 2017. Und das wiederum bedeutet, das Haus wird auch erst Mitte April in die Produktionsplanung aufgenommen. Spinnen wir das worst case scenario weiter (Produktionsdauer 15 Wochen) liegt der Stelltermin Ende Juli/Anfang August. Hätte wirklich besser laufen können. Wir freunden uns gezwungenermaßen mit dem Gedanken an und freuen uns einfach über jeden Tag den wir einsparen können. Sparen im wörtlichen Sinne. Denn ab April werden bei uns auch Bereitstellungszinsen fällig..