Ausbau Woche 14-16

Es ist eine Menge passiert – und weil die Tage aktuell unendlich lang sind (nach der Arbeit noch bis spätabends im Haus werkeln) fällt es einem doch schwer noch einen Blogeintrag zu verfassen. Aber hier nun das Update der letzten 3 Wochen.

Das allerwichtigste: Der Estrich ist drin! Der ’neue‘ Estrichleger kam tatsächlich schon samstags und hat den Schnellestrich eingebaut.

 

Eigentlich hätte der Estrich ca. 3 Tage nicht betreten werden sollen, aber für den Montag war der erste Tag der Elektro-Feininstallation geplant. „Vorsichtiges Arbeiten ist kein Problem“, wurde uns gesagt. Man hat schon noch gemerkt, dass der Estrich noch nicht voll belastbar ist, aber es gab keinerlei Probleme. An diesem Montag haben wir dann auch die Heizung in Betrieb genommen, damit das Aufheizen planmäßig starten kann.

16 Tage dauert das Aufheizprogramm in unserem Fall. Die Vorlauftemperatur der Heizung wird dabei bis auf 55°C hochgefahren. Ein Sauna. Bei dem Klima im Haus zu arbeiten macht wirklich keinen Spaß. Aber mit Sommerbekleidung ging auch das (mit gedrosseltem Tempo). Gerade in den ersten Tagen war die Feuchtigkeit doch enorm – das Wasser steht morgens an allen Fenstern.

 

Aber man konnte tatsächlich dem Estrich beim Trocknen zusehen. Auch dank netter Nachbarn die für uns das Lüften übernehmen wenn wir nicht vor Ort sind. Nach einer Woche war schon kein Wasser mehr an den Fenstern zu sehen.

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Nun haben wir endlich Strom im Haus. Dass das eine solche Erleichterung ist hätte niemand gedacht. Super, wenn man einfach einen Stecker in die Wand steckt und es kommt Strom heraus. Kein Kabeltrommel-Kabelsalat mehr, der sich quer durchs Haus und über alle Etagen verteilt.

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Im Großen und Ganzen haben die Elektriker sauber, gut und schnell gearbeitet, jedoch ist die Zuleitung für die spätere Dunstabzugshaube stromlos. Mal sehen, was man sich da einfallen lässt. Glücklicherweise erwartet man noch eine Zahlung von mir. Ich habe also noch gute Chancen auf Klärung 🙂

Auf Bauherren-Seite gibt es aktuell nur: Spachteln, Schleifen, Spachteln, Schleifen. Dass diese Arbeiten viel Zeit in Anspruch nehmen war mir klar. Bei meinen Nachbarn konnte ich wunderbar verfolgen, wie lange Fachbetriebe mit dem Verspachteln der Rigipsplatten beschäftigt sind. Aber es nimmt (gefühlt) kein Ende. Ich vermute, dass noch fast der komplette November dafür draufgeht.. Aber: Das wäre voll im Plan. Anfang Dezember möchte ich die ersten Böden verlegen (wenn es der Restfeuchtegahalt des Estrichs zulässt). Sinnvollerweise werde ich vor Verlegen des Bodens die Wände mit Feinputz besprühen. Also muss der Trockenbau bis Ende November fertig sein. Passt. Noch.

 

 

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LAN Verkabelung und Haus verputzt

Also die Firma Hepp gibt wirklich Vollgas. Letzten Freitag waren zwei Mann da um die Spachtelarbeiten an der Fassade zu erledigen, am heutigen Montag ist das komplette Haus fertig verputzt. Morgen wird bereits das Gerüst auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Vielleicht hat der Chef auch ein schlechtes Gewissen gehabt wegen unserer nichterfolgen Absprache (Positionierung des Gerüsts für den Versorgungsgraben). Somit kann ich den Versorgern jetzt wieder grünes Licht geben. Hoffentlich sind sie immer noch so spontan verfügbar..

Während draußen das Haus seine Fassade bekam, habe ich noch ein Paar Zimmer mit Netzwerk versorgt – bis das Material aus war. So ein Mist. 200m Netzwerkkabel sind doch schneller verarbeitet als gedacht. Werde ich wohl noch eine weitere 100m Rolle ordern müssen. Immerhin ist das OG jetzt komplett fertig verkabelt. Was ein Glück. Dank der noch fehlenden Dämmung ist das Arbeiten unter dem Dach wirklich kein Spaß bei den aktuellen Temperaturen..

Damit es mir nicht langweilig wurde – und der Tatsache geschuldet, dass das Gerüst morgen abgebaut wird – habe ich die Gelegenheit genutzt und die Satellitenschüssel montiert und angeschlossen. Dem Handy-App-Kompass traue ich nicht über den Weg – daher werde ich zum Ausrichten sicher noch einmal aufs Dach müssen. Aber immerhin hängt das Ding jetzt an Ort und Stelle. Und die Kabel enden auch bereits dort, wo später der Multischalter platziert wird.

 

Eine echte Überraschung gab es auch noch: Morgen wird die Eingangstür zur Einliegerwohnung geliefert unf eingebaut. Ich bin davon ausgegangen, dass die Tür (haben wir der Optik wegen direkt in zweifacher Ausfertigung bei der Bemusterung geordert) im Rahmen der Ausbaupakete angeliefert wird und ich dann selbst für den Einbau sorgen muss. Super. Eine Sorge weniger.

Elektroinstallation

Freitag Morgen stand wie vereinbart die Elektro-Firma vor der Tür. Mit vier Mann. Für die Rohinstallation waren insgesamt zwei Tage veranschlagt – da die Firma aber eine weite Anfahrt hat, ist es wohl wirtschaftlicher mit doppelter Besetzung die Kabel an einem Tag zu ziehen.

Während die ausnahmslos italienischen Elektriker wild gestikulierend unser Haus verkabelten, habe ich den Hänger ans Auto gehängt und bin zum Sägewerk gefahren. 16m massive Fichtenbohlen, verschiedene Schrauben und eine handvoll Winkel. In Kombination mit Kreissäge, Akkuschrauber und Wasserwaage ergibt das: Eine stabile Bautreppe.

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Die Elektriker waren dann tatsächlich gegen 15.00 Uhr fertig. Mir nur recht, dann gehört der Bau wieder nur mir allein. Dann kann ich die Installtion vornehmen, die ich bei der Elektrofirma herausgenommen habe. Die Firma hat mir ein Zusatzangebot gemacht für die Verkabelung der Rollladen (nur Zuleitung) und die SAT-Installtion welche über den allkauf-Standard hinaus geht. Kostenpunkt: 1070,00 EUR für 14 Versorungsleitungen zu den Rollläden und 945,00 für die SAT-Installtion (inkl. Spiegel, Sparrenhalter und Ausrichten). Plus Steuer, natürlich. Danke, aber nein Danke.

Die Rollläden habe ich an einem 3/4 Tag selbst verkabelt und die SAT-Anlage hat mich noch mal einen halben Tag gekostet. Den Sparrenhalter habe ich ja bereits bei der Hausmontage für lau installiert bekommen. Lediglich den Spiegel muss ich noch anbringen und ausrichten.

Heute habe ich nach dem Ziehen der letzten Coax-Kabel mit der CAT7 LAN Verkableung begonnen. Das Duplex-Verlegekabel ist zwar etwas störrig, aber die beiden Räume mit der längsten Zuleitung sind bereits fertig. Ich denke mit 1-2 weiteren Tagen ist das Thema auch vom Tisch.

Zwischenstand Elektroinstallation in Bildern:

Spielzeug für den Papa

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Gerade habe ich ein großes Paket aus der Packstation nach Hause gewuchtet – Um mich schon einmal mit der Materie auseinander setzen zu können, habe ich einige Homematic Komponenten bestellt. Und  weil es ja völlig egal ist, ob ich jetzt nur das Minimalpaket ordere und dann später weitere Komponenten dazu kaufe, habe ich kurzerhand schon einmal alle benötigten Rolladenaktoren besorgt. Und noch ein bisschen mehr zum Spielen. Damit werden die nächsten Abende sicher nicht langweilig! Ich werde berichten..

Elektroplanung

So lange man noch die Zeit dazu findet, möchten wir versuchen so viel wie möglich im Vorhinein zu klären und zu planen. Also haben wir uns in den letzten Tagen mit dem Thema Elektroplaung auseinander gesetzt. Wo und wieviele Steckdosen? Wo die Lichtschalter? Welche Beleuchtung kommt in dem jeweiligen Raum zum Einsatz? Positionierung der Netzwerk – und SAT Anschlussdosen, ..

Raum für Raum haben wir uns vergrößert ausgedruckt und die Installation eingeplant. Das Ergebnis ist eine etwas gewöhungsbedürftige Tapete an der Wand.

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Eine genaue Auflistung und weitere Details dazu haben wir im Bereich Elektro / Licht / Schalter zusammengestellt. Die „Tapetenmethode“ hat sich in jedem Fall schon bezahlt gemacht. Unzählige Male läuft man daran vorbei und hat einen Geistesblitz, den man schnell festhalten kann.