Grundbucheintrag

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Mit vielem haben wir gerechnet – aber nicht damit, dass das Grundbuchamt derart schnell ist. Spitzenmäßig! Da der Notar die Auflassung frühestens am 28.12.16 Richtung Grundbuchamt geschickt hat, hat das Grundbuchamt in Summe gerade einmal zwei Wochen benötigt die Änderungen im Grundbuch vorzunehmen. Abzüglich der Feiertage und Urlaubssituation ging es faktisch wahrscheinlich noch schneller. Das muss man doch mal lobend erwähnen – wo doch immer alle schimpfen und behaupten es würde nicht gearbeitet auf deutschen Ämtern. Vielen Dank, liebe Sachbearbeiterin Frau H. des Grundbuchamtes Heilbronn – Sie haben unseren Zeitplan gerettet!

Direkt morgen werden wir versuchen von allkauf mündlich eine Summe zu erfahren, welche in der Kaufpreissicherstellung berücksichtig werden muss. Dazu addieren wir noch 10.000 EUR (um bei eventuellen Mehrkosten nach der Bemusterung das ganze nicht noch einmal anstoßen zu müssen) und werden das Formular sofort an die Bank weiter senden. DENN sobald allkauf diese Kaufpreissicherstellung vorliegt, wird unser Haus in die Montageplanung aufgenommen!

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Grunderwerbsteuer

Stempel - FinanzamtExakt 6 Wochen nach dem Notartermin flattert nun auch der Bescheid des Finanzamts ins Haus. In Baden-Württemberg fällt beim Grundstückskauf bekanntlich eine Grunderwerbsteuer in Höhe von 5% des Kaufpreises an. Vorab hatte das Finanzamt bereits eine Kopie des geschlossenen Hausvertrages angefordert. Ich nehme an, dass geprüft werden sollte, ob wir tatsächlich nur das Grundstück gekauft haben, oder ob das Grundstück als  Bestandteil eines Vertrages mit einem Bauträger ‚gekauft‘ wurde.

Nun haben wir vier Wochen Zeit die Rechnung zu bezahlen. Aber natürlich ist es in unserem Interesse dies möglichst zeitnah zu erledigen. Denn: Ohne die daraufhin vom Finanzamt ausgestellte Unbedenklichkeitserklärung erfolgt auch keine Eintragung im Grundbuch.

Post vom Notar

Wow, das ging schnell. Bereits 2 Tage nach dem Notartermin liegen uns die beglaubigten Abschriften des Kaufvertrags und der Grundschuldbestellung vor. Und die Rechnung lag natürlich auch bei. Weniger als unsere Schätzüng. So kann es weiter gehen.

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Die Unterlagen wurden vom Notar in diesem Zug direkt dem Grundbuchamt weiter geleitet. Mal sehen, wann diesbezüglich Post im Briefkasten ist.

Steife Angelegenheit, so ein Notartermin..

Meine Güte. Wir haben uns so auf den heutigen Tag gefreut. Etwas ganz besonderes. Etwas (höchstwahrscheinlich) einmaliges. Der Notartermin, welcher unseren Grundstückskauf besiegelt und einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg ins Eigneheim.

Die Realität hat uns eingeholt, als der Notar lust- betonungs – und emotionslos in einem unglaublichen Tempo verlas, was uns schon seit einigen Wochen zur Ansicht vorlag. Dann durften wir unterschreiben, uns beglückwünschen lassen und das Notariat verlassen. Wir beide haben uns angesehen und exakt den selben Gedanken geäußert: „Dafür bekommt der gute Mann jetzt so viel Geld von uns??“ Natürlich leistet der Notar mehr als nur zu beweisen, dass er lesen gelernt hat. Aber so nüchtern haben wir es uns nicht vorgestellt.

Tja, so ist das wohl. Unsere Laune trübt das dennoch nicht. JETZT SIND WIR INOFFIZIELL BESITZER EINES BAUGRUNDSTÜCKS !