FlashBack: Ausbau Woche 23-33

Das jahr 2018 startete wie das vergangene Jahr geendet hat: Mit einer Menge Arbeit.

Zwischen Weihnachten und den Heiligen Drei Königen ging dank Urlaub noch einiges voran, in den Wochen danach beschränkten sich die Aktivitäten auf die Wochenenden und einige Feierabendstunden..

Dennoch sind die offenen Baustellen langsam aber sicher weniger geworden. Das Elternschlafzimmer und das zweite Kinderzimmer konnten von der Liste gestrichen werden..

.. und das zweite Bad im EG machte auch Fortschritte..

.. bis ich mir beim Zuscheinden von Styroporplatten galant aber ordentlich tief in den Fuß geschnitten habe. Meine erste ernsthafte Verletzung während der gesamten Ausbauphase. Das hieß leider erst einmal: Zwangspause. Für knapp 2 Wochen war nicht an ernsthaftes Arbeiten zu denken. Zumindest nicht an die Arbeiten, die noch zu erledigen waren.

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Die Zeit habe ich mir dann mit Spielereien vertrieben:

Wirklich nett, dass der Telekom mittlerweile egal zu sein scheint wer am Übergabepunkt herumbastelt. Denn eine Plombe war an unserem APL nicht zu finden. Sehr schön, so konnte ich das stümperhafte Kabelgewirr vom Telekomtechniker wieder rausreißen und direkt ein CAT7 Kabel ordentlich von APL zum Patchfeld verlegen. Dort habe ich auch alle TAEs im Haus aufgelegt. Jetzt kann ich nach Lust und Laune die berühmte ‚Erste TAE‘ mittels Patchkabel ändern bzw. einfach direkt alle LAN Dosen ohne Umwege vom Keller aus mit Internet versorgen ohne TAEs.

Als der Fuß dann wieder kniende Arbeiten zuließ, konnte es im Bad weiter gehen mit dem Fertigstellen der Dusche, Malervlies tapezieren und Feinputz sprühen.

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Spielzeug für den Papa

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Gerade habe ich ein großes Paket aus der Packstation nach Hause gewuchtet – Um mich schon einmal mit der Materie auseinander setzen zu können, habe ich einige Homematic Komponenten bestellt. Und  weil es ja völlig egal ist, ob ich jetzt nur das Minimalpaket ordere und dann später weitere Komponenten dazu kaufe, habe ich kurzerhand schon einmal alle benötigten Rolladenaktoren besorgt. Und noch ein bisschen mehr zum Spielen. Damit werden die nächsten Abende sicher nicht langweilig! Ich werde berichten..

EnEV Nachweis

Eine wirklich sehr ereignisreiche Woche. Die von uns mit der KfW-Baubegleitung beauftragte Firma ean50 hat die Berechnung des Energieeinsparnachweises abgeschlossen. 28 Seiten echte Gefühle. Naja. Nicht ganz. Viel Fachchinesisch. Interessant sind für uns erst einmal nur 2 Dinge: Erreichen wir den geplanten KfW55 Standard? Wie hoch ist der berechnete Energiebedarf?

Zum ersten Punkt: Ja, wenn alle Arbeiten gemäß Planung ausgeführt werden, dann erreichen wir KfW55 Standard. Wenn man sich folgende Grafik anschaut, dann sieht man, dass der Weg zum KfW40 Haus doch noch ein weiter ist. Der blaue Balken stellt den Transmissionswärmeverlust dar. (Für Nicht-Thermodynamiker: Wieviel Wärme geht mir über die Wände/Dach/Fenster flöten)

KfW55

Zum zweiten Punkt:

EnEVMit verrückten Formeln kann man anhand des Endenergiebedarfs seine zu erwartenden Heizkosten abschätzen. Dazu später mehr.

Bemusterung

IMG_0119.JPGHeute war der große Tag – Unsere Ausstattungsbemusterung stand an. Dazu sind wir bereits gestern Morgen aufgebrochen, um pünktlich um 14.00 Uhr im Hotel zu sein. Allkauf zahlt eine Übernachtung im Doppelzimmer inkl. Frühstück. Einen Gutschein über 15 EUR p.P. für ein Abendessen ist ebenfalls inklusive. Zu Abend haben wir im Hotel nicht gegessen – wir sind direkt nach dem Einchecken Richtung Aachen aufgebrochen um die alte Heimat und gute Freunde zu besuchen. Heute Morgen um 08.30 Uhr ging es dann los. Im Bemusterungszentrum prangte bereits unser Name an einem Flatscreen und ein freundlicher Berater erwartete uns voller Tatendrang. Nach einer kurzen Durchsprache der Agenda ging es dann auch direkt los. Bodenbeläge. Wir haben uns im Vorfeld schon einige Gedanken gemacht und wussten daher relativ genau wohin die Reise geht. Im EG-Flur, EG-HWR und  in beiden Bädern werden die selben anthrazitfarbenen Bodenfliesen verlegt. Hier sind wir vom Standard auf etwas aufpreisige Fliesen im Format 30x60cm gegangen. Bei den Wandfliesen für die Badezimmer haben wir uns ebenfalls für das Format 30x60cm entschieden, allerdings in weiß-matt. Ebenfalls mit kleinem Preisaufschlag.

In den restlichen Räumen wollen wir einen hochwertigen Vinylboden verlegen. Die von uns favorisierten Varianten kosten einen Aufpreis von ca. 30 EUR/m². An sich nicht ungerechtfertigt – für uns aber keine Option. Durch meinen Vater haben wir glücklicherweise jemanden in der Familie, der uns fast alles rund um den Hausbau zu absolut unschlagbaren Konditionen im Großhandel besorgen kann. Und so wird es dann auch mit den Vinylböden sein. Da wir allerdings auch noch eine Einliegerwohnung ausstatten müssen (die Ausstattung ist nicht Bestandteil des allkauf Vertrags und spielt daher bei der Bemusterung auch keine Rolle) haben wir kurzerhand einen schicken Laminatboden aus dem Standardprogramm genommen, welcher nun in den Keller kommt. Ähnlich haben wir es mit den Bädern gehandhabt. Wir haben uns aus dem Standard ein schickes Waschbecken, ein WC und eine komplette Dusche ausgesucht und diese werden in der ELW verbaut. Für ‚unsere‘ Bäder sind wir nicht wirklich fündig geworden und haben diese somit komplett ausgemustert. Einzig die WEDI-Elemente für die bodengleichen Duschen mit Linienentwässerung haben wir aufnehmen lassen. Den Rest werden wir selbst besorgen (müssen). Damit war das Thema Bad dann auch schnell abgehandelt.

Weiter ging es zu den Innentüren. Im Standard-Programm gab es 5-6 verschiedene Türen und etwa genau so viele Drückergarnituren. Hier sind wir komplett beim Standard geblieben. Wir hatten mit einer lackierten Tür inkl. horizantal gefräster Nuten geliebäugelt. 400 EUR Aufpreis pro Tür waren wir allerdings nicht bereit zu zahlen. 2 dieser Türen werden vom EG in die ELW wandern und durch selbst besorgte Schiebe-Glastüren ersetzt. 2 weitere Posten auf dem o.g. Bestellschein.

Das Thema Innenfensterbänke wurde im Vorbeigehen abgehandelt. Standard weiß. Es folgte die Treppe. Im Standard gibt es nur eine Treppe. Eine Vollholztreppe in Buche. Eine holzfarbene Treppe zu dem dunklen Fliesenboden gefiel uns gar nicht. Wir haben uns für eine weiß lasierte Treppe mit V2A Geländerstreben entschieden. Mehrpreis: 500 EUR. Und da wir 2 Treppen unser eigen nennen werden: insgesamt 1000 EUR Aufschlag.

Die letzte Etappe: Außenelemente. Die Fenster haben wir von Anfang an in anthrazit einplanen lassen. Genauso die Eingangstüren. Zu den ausgesuchten Haustüren (ohne Mehrpreis) haben wir noch etwas schickere Griffe genommen. 20 EUR Aufpreis je Stück. Laut B-Plan müssen wir rote Dachziegeln verwenden. Unser Architekt hat im Bauantrag ziegelrot angegeben. Diese haben uns allerdings nicht gefallen. Wir haben uns für ein etwas dunkleres bordeauxrot entschieden. Ich werde besser mal nachfragen ob es dadurch Probleme geben könnte.

Zu den Wänden: Auf die Standard Rauhfaser haben wir verzichtet. In den meisten Räumen wird es Feinputz geben. Und wo doch Tapete zum Einsatz kommt, werden wir uns selbst darum kümmern.

Damit waren wir eigentlich auch schon durch. Das Thema Elektrik wird bei der Bemusterung ausgeklammert, wenn man das Dienstleistungspaket Elektrik inklusive hat. Hier wird das aufsührende Unternehmen uns die verschiedenen Möglichkeiten vor Ort auf der Baustelle zeigen. Zum Abschluss wurde uns noch das iPad Air 2 überreicht und gegen 14.00 Uhr waren wir schon wieder auf der Autobahn Richtung Süden unterwegs.

Unterm Strich haben wir Mehkosten von etwa 800 EUR. Wer aufmerksam gelesen hat wird sich fragen wie das möglich ist wo wir doch so viel ausgemustert haben. Beim Vertragsabschluss haben wir einen Kuhhandel mit allkauf geschlossen. Diese Zusatzvereinbarung besagt: „Kunde verzichtet auf Wellnessbad und erhält dafür Gutschrift in Form eines Küchengutscheins.“ Der Hintergrund ist folgender: Die Bank war nicht bereit die Küche mit in der Finanzierung zu berücksichtigen. Mithilfe dieses Kuhhandels können wir immerhin einen Großteil der Küchengeräte kaufen und reichen stattdessen Rechnungen für die Beschaffung der Sanitärobjekte ein 🙂

 

Nachtrag 18.02.2017:

Da uns das Vinyl bei der Bemusterung so gut gefallen hat, habe ich zwischenzeitlich einmal meinen Vater beauftragt in seinen Katalogen zu wälzen, ob er nicht genau diese beiden von uns favorisierten Böden auch beschaffen kann. Kann er. Der reguläre Verkaufspreis liegt bei ca. 37 EUR. Bei Mobau Wirtz hätten wir einen AUFpreis von 30 EUR zahlen sollen. So ergeben sich zwei  Szenarien: Im Standard ist ein billiges Laminat für 7 EUR enthalten. Oder Mobau Wirtz bzw. allkauf schlägt einen unverschämt hohen Aufpreis auf die Ware, die nicht im Standard enthalten ist. Beides hinterlässt einen faden Beigeschmack. Also liegt folgender Tipp nahe: Bleibt beim Standard oder mustert aus 🙂

Baustellengespräch

Heute Morgen waren wir mit dem Kellerbauer und dem Tiefbauer verabredet. Wir haben uns direkt am Grundstück getroffen. Bei den aktuellen Temperaturen von -6°C nicht die angenehmste Location für einen Termin. Aber Hausbau tut auch mal weh. Der Kellerbauer war schon vor Ort und hat Bilder gemacht. Einen Kranstellplatz müssen wir nicht herstellen lassen – ebensowenig wird eine Absperrung der Straße notwendig sein. Gute Neuigkeiten. Dann trudelte auch der Tiefbauer ein.

Der Tiefbauer hat vor allem Informationen bezüglich der Ausführung der Erarbeiten mitgenommen. Es wird eine 15cm starke Schotterschicht eingebracht. Darüber 5cm Split. Split deshalb, da sich so eine glattere Oberfläche herstellen lässt, auf der dann die Perimeterdämmung der Bodenplatte sauber verlegt werden kann. Weitere Hinweise gab es zu den notwendigen Arbeitsräumen und dem Graben für die Versorgungsleitungen. Nach knapp 30 Minuten war der Tiefbauer mit Informationen versorgt und flüchtete in sein warmes Auto zurück. Neid machte sich breit.

Mit dem Kellerbauer habe ich dann alles weitere besprochen. Da der Keller nur halbseitig im Erdreich steht, wird an der freiliegenden Seite eine zusätzliche Frostschürze notwendig. Die ersten Mehrkosten. Allerings nicht überraschend (darauf wurde schon im Bodengutachten hingewiesen). Weitere Mehrkosten entstehen durch die Unterputzverlegung der Elektroleitungen. Das hatten wir auch von Anfang an auf der Liste – somit ebenfalls keine Überraschung. 16 endlose Seiten Protokoll sind wir durchgegangen und das Unterschreiben fiel aufgrund steifgefrorener Finger immer schwerer. Nach knapp 2,5 Stunden hatte das Bibbern dann ein Ende. Fazit: Glatthaar hat einen durchweg positiven und professionellen Eindruck hinterlassen. Nun warten  wir auf das aktualisierte Angebot des Tiefbauunternehmens und werden uns dieses Wochenende etwas entspannen bevor es am Montag auf die 420km lange Reise nach Heinsberg zur Bemusterung geht.

Baustellengespräch / Stromanschluss

Heute Morgen klingelt das Telefon: Glatthaar, der Kellerbauer wurde von allkauf instruiert sich mit uns in Verbindung zu setzen. Der Terminvorschlag: Übermorgen in der Früh. Gemeinsam mit dem Tiefbauer. Öööhm. Für einen Tiefbauer haben wir uns eigentlich noch gar nicht final entschieden. Ich habe also kurzerhand mit dem Tiefbauer, der immerhin in der Lage war uns ein Angebot zu unterbreiten, telefoniert (das andere Unternehmen hat uns sieben Wochen lang vertröstet und noch immer kein Angebot geschickt). Er wird es möglich machen und am Freitag dabei sein. Perfekt. Ein weiteres Argument FÜR dieses Unternehmen. Ich kann das Gejammer mancher anderer Unternehmer nicht mehr hören. Ich brauche Macher – keine Schwätzer 😉

Im Briefkasten lagen heute schon die Unterlagen der EnBW bezüglich des Stromanschlusses. Vertragsunterlagen, Informationen und das Angebot. Rund 2000 EUR wird der Hausanschluss kosten. Abzüglich unserer  Eigenleistungen (Erdarbeiten, Kernloch, Einbau Mehrspartenhauseinführung) sollten dann ca. 1700 EUR übrig bleiben. Entspricht in entwa der Planung. Für knapp 400 EUR zusätzlich bietet  EnBW das Verlegen eines Telekommunikations-Leerrohrs an. Das Rohr wird von der Hauseinführung bis zum öffentlichen Leerrohrnetz gelegt und hat den Vorteil, dass bei einem späteren Glasfaserausbau der Telekom ohne Tiefbauarbeiten eine neue Leitung ins Haus gelegt werden kann. Müssen wir mal eine Nacht drüber schlafen.

Beantragung Hausanschlüsse

Damit die Wartezeit bis zur Baugenehmigung nicht ungenutzt verstreicht, haben wir uns mit der Beantragung der Hausanschlüsse befasst. Grundsätzlich wurde uns auch vom Architketen geraten dies möglichst früh anzustoßen.

Auf der todo-Liste: Wasser, Strom, Telekom, Nahwärme. (Abwasser wurde direkt mit dem Bauantrag beantragt)

Also haben wir zuerst mit dem Bauherren-Service der Telekom telefoniert (glücklicherweise auch samstags erreichbar). Alle relevanten Daten wurden aufgenommen und der Antrag war zwei Tage später im eMail-Postfach. Dieser musste noch unterschrieben, die geforderten Pläne beigelegt und verschickt werden. Der Anschluss der Telekom kostet pauschal ca. 600,00 EUR, sofern die Erdarbeiten und die Hauseinführung bauseits gemacht werden.

Die Anträge für die Wasserversorgung sind online verfügbar – ausdrucken, ausfüllen, Unterlagen beilegen, eintüten, Briefmarke drauf und ab zur Post. Der Wasserversorger wird uns dann ein individuelles Angebot erstellen.

Beim Wärmeanschluss ist es nicht ganz so komfortabel – Formulare sind online leider nicht zu finden. Auch hier wurden in einem kurzen Telefonat alle Daten aufgenommen und die Unterlagen werden uns per Post zugesandt.

Für den Stromanschluss ist die Netze-BW zuständig. Hier kann man den gesamten Antrag Schritt für Schritt online anfertigen und einreichen. So stellt man sich das im 21. Jahrhundert vor!

Elektroplanung

So lange man noch die Zeit dazu findet, möchten wir versuchen so viel wie möglich im Vorhinein zu klären und zu planen. Also haben wir uns in den letzten Tagen mit dem Thema Elektroplaung auseinander gesetzt. Wo und wieviele Steckdosen? Wo die Lichtschalter? Welche Beleuchtung kommt in dem jeweiligen Raum zum Einsatz? Positionierung der Netzwerk – und SAT Anschlussdosen, ..

Raum für Raum haben wir uns vergrößert ausgedruckt und die Installation eingeplant. Das Ergebnis ist eine etwas gewöhungsbedürftige Tapete an der Wand.

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Eine genaue Auflistung und weitere Details dazu haben wir im Bereich Elektro / Licht / Schalter zusammengestellt. Die „Tapetenmethode“ hat sich in jedem Fall schon bezahlt gemacht. Unzählige Male läuft man daran vorbei und hat einen Geistesblitz, den man schnell festhalten kann.

I think me kicks a horse

Vorgestern haben wir von unserem Architekten wie vorab angekündigt eine Zusatzvereinbarung zum Hausvertrag erhalten. Diese Zusatzvereinbarung enthält alle Änderungen, welche wir mit dem Architekten eingeplant haben. Insgesamt eine Liste mit 29 Positionen. Entfall von Fenster A – dafür Ersatz eines Fensters B usw. Im Großen und Ganzen ohne Überraschungen. Bis auf einen Posten:

Im Vertrag enthalten ist eine Gasbrennwerttherme, die Solaranlage zur Warmwasserbereitung und ein 300L-Wasserspeicher. Nun beziehen wir unsere Wärme allerdings (gezwungenermaßen) via Nahwärmeanschluss. Dies wurde auch in der Zusatzvereinbarung berücksichtigt. Die Therme entfällt, verbunden mit einer entsprechenden Gutschrift. Hinzu kommt dafür die Hausübergabestation. So jedenfalls dachte ich.

Der Posten lautet aber: Hausübergabestation, Solaranlage, Ausgleichsmembran und Wasserspeicher. Mehrkosten: über 17.000 EUR. Hier muss ein Fehler vorliegen. Meine Vermutung war, dass bei der Preisermittlung nicht berücksichtigt wird, dass bereits die Solaranlage und der Speicher im Vertrag enthalten sind. Also: Telefonieren.

Rückmeldung Architekt: „Wir machen die Preise nicht. Wir stellen eine Sonderanfrage an allkauf und bekommen die Preise genannt.“ Also: allkauf angerufen. Aussage allkauf: „Ja, das ist schon so korrekt. Wenn Sie auf die Solaranlage + Speicher verzichten, dann sind es ’nur‘ noch 11.000 EUR Mehrkosten.“ 11.000 EUR für eine Hausübergabestation? Ich glaube nicht! Ich habe dann noch einmal mit dem Architekten gesprochen. Er wird nun eine geänderte Anfrage an allkauf senden, in der wir NUR die Gastherme entfallen lassen. Um die Hausübergabestation kümmere ich mich dann selbst. Ein wenig leid tut mir der Architekt schon. Er kann meine Empörung vollkommen nachvollziehen und muss nun zwischen mir und allkauf vermitteln..

Gestern Abend habe ich kurzerhand bei unserem zukünftigen Wärmelieferanten angerufen, um mir erklären zu lassen, ob es technisch ein Mehraufwand für die übrige Haustechnik bedeutet, wenn wir die Therme gegen die Übergabestation tauschen. Ich habe dann direkt mit dem ausführenden Techniker sprechen können. Fazit: Therme raus, Übergabestation rein. FERTIG.

Jetzt warten wir ab, was allkauf dazu sagt. Zur Not werden wir alles beim vertraglich vereinbarten Standard belassen und die Therme, sobald sie auf unser Grundstück geliefert wird, an den Nächstbesten in ebay Kleinanzeigen verhökern 🙂

Gute Neuigkeiten gab es auch: Der Architekt erstellt gerade unsere Bauantragsunterlagen.

Architektengespräch, Rückmeldung von Bank und allkauf

Gestern war ein guter Tag: Das Architektengespräch stand auf der Agenda. Der Architekt hat sich für den Nachmittag angekündigt und meinte, wir sollten etwa 3h Zeit einplanen.

Aber zunächst habe ich noch einmal mit Nachdruck bei unserem Finanzberater nach dem Status der Bank gefragt. Und siehe da: Die (zweite) Bank hat die Unterlagen final geprüft und das Darlehen genehmigt. Die Unterlagen zur Grundschuldbestellung werden uns spätestens am Montag vorliegen. Das ist deshalb so wichtig, weil ohne diese Unterlagen der Notartermin am Mittwoch hätte verschoben werden müssen. Sowas nennt man dann wohl just-in-time.

Allkauf hat uns fast zeitgleich die geänderten Unterlagen für den KfW-Antrag zukommen lassen. Hier finden sich nun auch die geplanten 2 Wohneinheiten und der damit verbundene doppelte KfW-Förderkredit.

Nun aber zum Architektengespräch. Nachdem der Architekt bedingt durch den chaotischen Verkehr Rund um Stuttgart und Leonberg eine halbe Stunde verspätet bei uns vor der Tür stand, ging es dafür umso schneller ans Eingemachte. Gestartet sind wir im EG und haben unsere Änderungswünsche Raum für Raum einplanen lassen. Den Grundriss spiegeln,  Fenster ändern, Wände herausnehmen und verschieben. Zur Freude des Architekten hatten wir im Vorfeld eine dreiseitige Liste unserer Fragen und Wünsche erstellt. So sind wir vergleichsweise zügig durchgekommen. Der Architekt machte einen sehr kompetenten Eindruck. Und wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass er uns zu Maßnahmen ermutigte, die wir mit Aufpreis zahlen müssen. Das Gegenteil war der Fall. Die Planung der Garage, wenn die Garage nicht bei allkauf mit beauftragt wurde, müsse er uns mit einigen Hundert EUR berechnen. Daher sollten wir doch lieber direkt mit dem Garagenbauer einen zusätzlichen Bauantrag der Garage erstellen lassen, das würde uns deutlich günstiger kommen. Die Heizungsunterstützung mittels Solaranlage hat er uns ebenfalls ausgeredet, da unrentabel in unserem Fall. Bereits beim Verkaufsgespräch in Fellbach haben wir uns alle bis dato bekannten Sonderwünsche einrechnen lassen. So sollten die gestrigen Änderungen keine großen Mehrkosten bedeuten.

Folgende Punkte haben wir gestern zum Standardgrundriss hinzugeplant:

  • Fenster in verbesserter Schallschutzausführung
  • Fenster im vorgezogenen Flachgiebel geändert, damit hier Rolladen verbaut werden können
  • Bodentiefe Fenester im WZ, zusätzliches Kämpfer in der Küche, zusätzliches festes Fenster im Treppenhaus, größere Fenster im Bad EG, zusätzliche Dachfenster, etc etc.
  • Hebeanlage für das KG (geadanklich bereits eingeplant)
  • Züsätzliche/geänderte Wände (begehbarer Kleiderschrank, gänderte Raumaufteilung im Keller, Entfall einer Wand im OG)
  • Viele große Fenster im KG. Vorgesehen waren hier nur kleine Fenster bzw. Lichtschächte
  • Fenster in Wunschfarbe (für den Keller bedeutet das, dass wir die Fenster selbst besorgen müssen. Der Kellerbauer bietet nur eine weiße Ausführung an)

Jetzt wird es einige Tage dauern, bis die Skizzen des Architekten in den Computer übertragen werden. Diesen Entwurf bekommen wir dann zur Freigabe bzw. um weitere bereits bekannte Details einzuplanen (Durchbrüche für Zentralstaubsaugeranlage und Wäscheabwurf).

Anschließend wurde das Haus auf dem Grundstück platziert. Mein Gott. Ich glaube, wir bauen das größte Haus in der Nachbarschaft! Mit dieser Positionierung kann dann auch das Bodengutachten erstellt werden (die Firma bohrt ja nicht irgendwo auf gut Glück). Sobald das Bodengutachten und die Architektenpläne vorliegen, können und müssen wir uns auf die Suche nach einem Tiefbauer machen. UND: Der KfW-Baubegleiter muss asap mit ins Boot. Also wieder einige ToDos auf der Liste.